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Hesekiel 36,27

Hesekiel 36,27

Andachten

Ich will Meinen Geist in euch geben.
Als du noch fern warst von Jesus, wie wurdest du Sein Eigentum? Der Heilige Geist zog dich zum Heiland hin. Von lebendigen Zeugen wurde dir die Gnade verkündigt, die in Jesus erschienen ist. Erinnere dich jener Tage, in denen du erleuchtet wurdest, den Herrn zu erkennen. Gottes Wort wurde dir gepredigt. Licht von oben kam in deine Seele, als ein vom Herrn Erkannter erkanntest du Ihn, deinen Heiland und Erbarmer. Er hat dich - du hast Ihn gefunden. Du bist Sein - Er ist dein Eigentum. In ganz ähnlicher Weise bekommst du den Heiligen Geist. Ein Verlangen liegt in deinem Herzen nach der Gemeinschaft des Geistes. Wie du ehemals nach dem Herrn verlangtest, also dürstest du heute nach dem Geiste. Was ist erforderlich? Erkenntnis, Glaube und Bitte! Wer bittet um den Einzug Jesu ins Herz, der glaube an den Herrn, und wer zum Glauben an Ihn gelangen soll, der muss über Seine Person Licht haben. An einen unbekannten und unerkannten Gott glauben wir nicht. Und solange nicht der lebendige Glaube in uns ist, kann auch der Herr nicht Besitz von uns ergreifen. Licht über die Person Gottes des Heiligen Geistes musst du haben. Du musst Ihn erkennen. Dann erwacht ein Sehnen nach Ihm. Ist Er dir geoffenbart, so glaubst du an den Heiligen Geist. Nimm Besitz von mir! flehst du dann. Dein Bitten fließt aus dem Glauben. Jetzt kann Er dich und du kannst Ihn erfassen. Du bist Sein Gefäß geworden. Er kann dich erfüllen. Du bist Sein Haus, Er kann in dir Einzug halten. Du darfst nun in alle Ewigkeit ein Glied Jesu Christi, des Sohnes Gottes, sein, wenn anders du Ihm treu bleibst. (Markus Hauser)


. Ich will solche Leute aus euch machen, die in meinen Geboten wandeln, meine Rechte halten und danach tun.
In dem zweiten Teil des siebenten Kapitels des Römerbriefes beschreibt der Apostel einen erweckten Menschen, der dem Gesetz Gottes recht gibt und nicht sündigen will; aber sündigen muss, weil er den heiligen Geist nicht hat. Wir lesen dort die demütigenden Worte: „ich bin unter die Sünde verkauft“ V. 14 und V. 18: „Wollen habe ich wohl, aber vollbringen das Gute finde ich nicht.“ Diese Bekenntnisse eines erweckten Menschen beweisen die furchtbare Macht der Sünde, allem guten Willen des Menschen gegenüber, so lange nicht der Heilige Geist im Herzen ist. Wie viele gute Entschlüsse und Vorsätze kann man fassen, und immer wieder tritt die menschliche Ohnmacht zu Tage. Bei dieser Ohnmacht bleibt es, bis Gott dem armen Vorsatzmenschen die Augen öffnen kann und er einsieht, er bringt es zu nichts. Erkennt er dieses, so kann der Herr ihm nahetreten mit obigem Trostworte: ich will es machen, machen, was du nie zustande bringst. Wenn der Geist Gottes in das durch Buße und Glauben für ihn zubereitete Herz kommt, so wohnt die Liebe Gottes im Herzen; das vorher Drückende wird leicht, die Last wird Lust, weil das Gesetz Gottes in das Herz geschrieben ist. Es geht dann ähnlich, wie bei zwei Menschen, die innig miteinander verbunden sind: es ist ihnen nicht schwer, sondern Bedürfnis und Lust, einander zu Gefallen zu leben, Alles Andere wäre ihnen unnatürlich. Die Liebe Gottes im Herzen durch den heiligen Geist muss die Triebkraft werden zum Wandel nach den Geboten und Rechten des Herrn. Unser Heiland ist ja nicht gekommen, das Gesetz aufzulösen, sondern zu erfüllen, es auch durch uns zu erfüllen. Bei ihm sehen wir, dass das Tun des Willens Gottes Seligkeit ist. Er konnte sagen: meine Speise ist, dass ich tue den Willen des, der mich gesandt hat. So muss es auch bei uns kommen durch die Liebe, die allein der Heilige Geist geben kann. Ohne ihn richtet das Gesetz Zorn an, weil der Mensch keine innere Freude daran hat und deswegen auch nicht versteht, wie Andere, die Gott lieben, auch mit Freuden seinen Willen tun und selig sind in diesem Tun.

Ich danke Dir, meinem Gott, von Herzen, dass Du durch Deinen Geist mir Deine Liebe in das Herz gegeben hast. Fülle mich mit Deiner Liebe. Amen. (Elias Schrenk)

Predigten

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