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Psalm 146,1

Psalm 146,1

Andachten

Ja, Herr Jesu, Du bist König ewiglich, unser Gott für und für. Du allein hast uns wieder den Zugang zu Deinem und Deines Vaters Herzen erworben, dass wir mit Dir und Ihm recht kindlich umgehen mögen, - denn ohne Dich wäre uns Gott ein verzehrendes Feuer und wir könnten kein Vertrauen zu Ihm fassen; durch Dich aber, Herr Jesu, haben wir den Zugang zum Vater und zu aller durch Dich erworbenen Gnade. Ach, lass uns doch Dein großes Versöhnungswerk recht offenbar und unser Herz davon recht kräftig überzeugt werden, dass wir von Herzen glauben, wir seien durch Dich mit Gott vollkommen ausgesöhnt, und dein Vater habe nun über uns lauter Gedanken des Friedens. Dadurch wollest du die uns angeborene Feindschaft und alles daher entstehende Misstrauen recht im Grunde heben, und uns kräftig reizen und locken, dass wir ungeachtet unserer Sünde dennoch mit allem unserem Elende zu Dir, unserem einzigen Sündentilger, und durch Dich zu dem lieben Vater kommen; denn Du hast ja die Scheidewand unserer Sünde abgetan und Alles aus dem Wege geräumt, was uns an der seligen Gemeinschaft mit Dir hindern will. Nun ist ja Dein und Deines Vaters Herz uns recht weit aufgetan und recht bereitwillig, uns auf- und anzunehmen und uns alle gläubigen Bitten zu gewähren. Nun erlaubst, ja gebietest Du uns gar, dass wir unser ganzes Herz vor Dir ausschütten und Dir Alles klagen, was wir auch dem vertrautesten Freude nicht sagen können. O ziehe mich nur besser zu Dir in Deine selige Gemeinschaft. Erhalte mich unverrückt an Dir, und lass mich in Dir gerecht und rein, in Dir voll Frieden, in Dir stille und ruhig, in Dir voll Liebe, Dir willig und von Herzen nachwandeln, in Dir stark und mächtig, auch recht treu und ernstlich Alles überwinden, dass mich nichts mehr in dem seligen Umgange mit Dir hindern oder den Frieden stören, viel weniger das Ziel verrücken könne. Amen. (Friedrich Arndt)


Halleluja! Lobe den Herrn, meine Seele. Ich will den Herrn loben, solange ich lebe, und meinem Gott lobsingen, weil ich hier bin.
Ich will den Herrn loben. Wohl Dem, der diesen ernstlichen Willen hat. Je fleißiger die Seele ist, Gott zu loben, um so mehr wird sie selbst ein Lob Gottes. Je träger die Seele zum Lobe ihres Gottes ist, um so bereiter ist sie zur Sünde. Darum sprich: Ich will den Herrn loben, solange ich lebe. Kommen Stunden und Zeiten, in denen es in dir öde und leer ist, und du dich zum Lobe Gottes nicht gestimmt fühlst, gib diesen Stimmungen, in denen der Feind dich leicht fällen kann, nicht nach; sondern reiß dich aus ihnen und aus Allem, was dich an die Erde kettet, entschlossen los, und blick auf zum Himmel und sprich: Ich will den Herrn loben, solange ich lebe, und meinem Gott lobsingen, dieweil ich hier bin. Blick nur auf zu Gottes Herrlichkeit, und der Lobpsalm wird dir nicht zu schwer werden. Er allein ist ewig. Menschen sind hinfällig und müssen wieder zu Erde werden. Bei ihm allein ist die rechte Hilfe zu finden. Er ist allmächtig. Er hält Treue ewiglich. Er erlöst die Gefangenen Sions aus aller Not. Er behütet die Witwen und Waisen. Er richtet auf, die niedergeschlagen sind. Was soll ich denn nun tun, wenn ich solche Herrlichkeit über mir sehe? Ich will den Herrn loben, solange ich lebe. Solches Lob macht die Seele fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal. Es behütet vor dem Bösen und gibt Freude zum Guten. Darum lobe den Herrn, meine Seele. Halleluja! (Adolf Clemen)

Predigten

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at/19/psalm_146_1.txt · Zuletzt geändert: von aj
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