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Psalm 102,26

Psalm 102,26

Andachten

Du hast vorhin die Erde gegründet und die Himmel sind deiner Hände Werk. Sie werden vergehen, aber du bleibst. Sie werden alle veralten, wie ein Gewand, sie werden verwandelt wie ein Kleid, wenn du sie verwandeln wirst. Du aber bleibst, wie du bist und deine Jahre nehmen kein Ende. Die Kinder deiner Knechte werden bleiben und ihr Same wird vor dir gedeihen.
Mitten in den Wechsel und die Vergänglichkeit aller irdischen Dinge hinein predigt uns dieses dein Wort, o Herr, dass bei dir keine Veränderung ist, noch ein Wechsel des Lichts und der Finsternis. Gleich einem Gewande, das sich verwandelt, gleich einem Kleide, das altert, werden auch die Himmel vergehen, die deiner Hände Werk sind, wird auch die Erde verwandelt werden, die du vorhin gegründet hast. Alles Fleisch ist ja wie Gras und alle Herrlichkeit der Menschen wie des Grases Blume. Wo finden wir Ruhe, wo Trost mitten in dieser Vergänglichkeit aller Dinge, die wir selber vergänglich sind? In der Welt finden wir beide nicht; denn viel Unruhe ist in der Welt! In uns finden wir sie auch nicht; denn von uns selber haben wir keinen Trost. So kann unsere Ruhe nur in dir sein, der du bleibst, wie du bist, und des Jahre kein Ende nehmen. So kann unser Trost nur dein Wort sein, dass die Kinder deiner Knechte bleiben und ihr Same, ihre Nachkommen vor dir gedeihen werden. Herr Zebaoth, unser König und unser Gott! Wir sind ja deine Knechte, du bist der Herr; doch sind wir auch deine Kinder und dein Name ist Vater von Alters her. Darum wollen wir gern als deine Knechte, ja vielmehr als deine Kinder deiner Stimme gehorchen. Wir demütigen uns, dir zu dienen, unter deine gewaltige Hand. Wir sehen unser ganzes Vertrauen auf dein Wort, das da bleibt in Ewigkeit und auf deine Gnade, die uns Bund und Treue hält. Wir sind dessen gewiss, dass wir dich haben in deinem Wort, dich, der da war und der da ist und der da sein wird, Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Und deine Gnade ist unsere Zuversicht und unser fester Trost, dass du uns nicht verlassen, dass du es allezeit wohlmachen wirst mit uns. Deine Gnade ist ja eine ewige Gnade und deine Wahrheit währt für und für. Mögen auch Berge weichen und Hügel hinfallen, so wird doch deine Gnade nicht von uns weichen und der Bund deines Friedens nicht hinfallen. So verlass uns nicht, die wir dein erlöstes Volk und dein dir geheiligtes Eigentum sind. Sei und bleibe auch heute bei uns, wie du seither mit uns und unsern Vätern gewesen bist! Erwecke uns zu rechter Treue in deinem Dienst. Lehre deinen Willen uns tun; denn wer den Willen Gottes tut, der bleibt in Ewigkeit. Erbarme dich über uns in allen Nöten und hilf, dass wir aus unserm vergänglichen Tagewerk einen bleibenden Gewinn, einen ewigen Segen haben aus deiner Gnade, alles um unsers Heilandes Jesu Christi willen, der, wie du, gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit ist. Amen! (Carl Just)

Predigten

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