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5. Mose 6,4

5. Mose 6,4

Andachten

Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist ein einiger Herr. Und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieb haben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allem Vermögen. Und Diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollst du zu Herzen nehmen. Und sollst sie deinen Kindern schärfen und davon reden, wenn du in deinem Hause sitzt oder auf dem Wege gehst, wenn du dich niederlegst oder aufstehst.
In deinem Namen und auf deinen Befehl, Herr, unser Gott, musste dein Knecht Moses alle diese Worte reden zu Israel. Das Volk sollte dich ehren als seinen Herrn und deiner Stimme gehorchen. Es sollte auch als seinen Gott dich lieben und dir vertrauen mit ganzem Herzen. Nimmer sollte dein heiliges Gesetz von seinem Munde kommen. Tag und Nacht sollte es dasselbe betrachten, auf dass es wandelte in deinen Wegen und hielte alle deine Gebote und Rechte. Auch zu seinen Kindern sollte das Volk davon reden und es ihnen einschärfen mit Fleiß, dass ihr Same gedeihen und deine Gerechtigkeit währen könnte auf Kindeskind, wie geschieht an allen, die deinen Bund halten und gedenken an deine Gebote, dass sie danach tun. Hilf, Herr, dass wir solches zu Herzen nehmen und nicht ermangeln, auch unsern Kindern es einzuschärfen. Du bist ein einiger Gott und Herr, dem gottloses Wesen nicht gefällt und vor dem nicht bleibt, wer böse ist. Dein Name ist Herr und diese deine Ehre willst du keinem andern geben. Dein Name ist aber auch Vater; denn du bist der Vater unsers Herrn Jesu Christi und unser Vater. Aber wie groß auch deine Ehre deshalb ist und wie selig das Verhältnis, in das wir als deine Kinder dadurch zu dir treten, so hast du diesen deinen großen Vaternamen dennoch allen Obrigkeiten, gegenüber ihren Untertanen, und allen leiblichen Vätern, gegenüber ihren leiblichen Kindern, gegeben. Dadurch hast du sie in die Ehre gesetzt, die alle Untertanen ihren Obern und alle Kinder ihren Eltern um deines heiligen Namens willen zu leisten schuldig sind. Dein lieber Sohn ist in dieser Pflicht der Untertänigkeit gegen unsere Eltern und Vorgesetzten uns ein leuchtendes Vorbild. Er ging mit seinen Eltern hinab gen Nazareth, war ihnen untertan und auf ihren Vorwurf: Mein Sohn, warum hast du uns das getan, hatte er nur die liebfreundliche Antwort: Wisst ihr nicht, dass ich sein muss in dem, das meines Vaters ist? Darum gib doch, dass wir nicht durch unser Verhalten eine Schmach auf uns laden und den teuren Vaternamen zu Unehren bringen, so wir zu den Vorgesetzten gehören und Vätern. Sind wir aber Kinder und Untergebene, ach so behüte uns doch, dass wir es nie an Demut und Liebe, an Gehorsam und Treue fehlen lassen, uns dadurch an deiner Ehre zu versündigen. Alle Worte, die du uns geboten hast, wollen wir halten. Wir wollen dich fürchten, den König als von Gottes Gnaden, wie du uns gebieten lässt, ehren, die Brüder lieb haben und die Kinder erziehen in der Furcht und der Vermahnung zu dir. Setze den Landesvater, setze alle Beichtväter, setze auch alle Hausväter zum Segen heut und immerdar, dass Güte und Treue unter uns einander begegnen und Gerechtigkeit und Friede in unserm Lande sich küssen. Amen. (Carl Just)

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