1. Korinther 15,42
Andachten
Es wird gesät verweslich und wird auferstehen unverweslich.
Christus ist auferstanden von den Toten, und wie der Herr, unser Heiland, auferstanden ist, müssen auch die Seinen auferstehen. Sterben muss ich; dieser Leib muss eine Beute der Würmer werden; vielleicht wird er zerstreut in alle vier Winde; die einzelnen Teilchen gehen über in Pflanzen, von Pflanzen in Tiere und werden so in alle Ferne hinausgetragen. Aber wenn die Posaune des Engels erschallt, wird jedes Atom meines Körpers sich wieder zu seinen Genossen finden. Wie die zerstreuten Totengebeine, die einst der Prophet geschaut hat, werden sich, wenn Gott das Wort spricht, meine Gebeine wieder aneinander fügen und mit Fleisch bedecken, die vier Winde des Himmels werden wehen und der Atem wird wieder kommen. Drum, ob ich sterbe, ob ein Tier mich verschlingt, ob das Feuer meinen Leib in Gase und Dämpfe auflöst - derselbe Leib wird doch aus seinem Grab erstehen, ähnlich Christi verklärtem Leib, und doch mein eigener Leib, denn Gott hat es gesprochen. - O meine Seele, fürchtest du dich noch vor dem Sterben? Du wirst deinen Genossen, den Leib, für eine Weile verlieren, aber du wirst im Himmel wieder mit ihm vereint werden. Seele und Leib werden wieder vereint, vereint vor Gottes Thron. Was ist das Grab? Es ist nur das Bad, in das der Christ seinen Leib, das Kleid der Seele, taucht, damit es gewaschen und gereinigt werde. Was ist der Tod? Er ist nur das Wartezimmer, in dem wir uns für die Ewigkeit ankleiden, er ist der Ort, wo der Leib sich badet und schmückt, dass er würdig sein möge, den Herrn zu empfangen. (Charles Haddon Spurgeon)