Sie befinden sich hier: Andachtsbibel » Altes Testament » Psalter » Psalm 27,8
Zuletzt angesehen: Psalm 27,8

Psalm 27,8

Psalm 27,8

Andachten

Mein Herz hält Dir vor Dein Wort: Ihr sollt Mein Antlitz suchen. Darum suche ich auch, HErr, Dein Antlitz.
Ihr sollt Mein Antlitz suchen und finden. Fürwahr eine hohe Verheißung! Ihr sollt Mein Antlitz suchen, ihr sollt Mir ins Auge schauen und durchs Auge ins Herz hinein sehen. Wie aber können wir dem heiligen, allgewaltigen Gott, der in einem Licht wohnt, da niemand zukommen kann, wie können wir Kinder des Staubes Ihm ins Angesicht sehen? Wir könnens in Jesu Christo, Seinem Sohn. In Ihm hat Er Seine Gnade und Wahrheit uns geoffenbart. Im Sohn sehen wir den Vater. Aus Seinem Auge blickt die Liebe und Erbarmung Gottes uns so freundlich an, dass auch der größte Sünder vor Ihm nicht erschrecken darf. Jenes holde Angesicht, das einst zu so manchem Sünder Sich freundlich geneigt mit dem Gnadentrost: „Deine Sünden sind dir vergeben, gehe hin im Frieden!“ und das am Kreuz erblasst ist in Heiliger, bis in den Tod getreuer Liebe, das neigt sich auch zu uns in Gnaden hernieder und ruft es auch uns tröstend zu im Namen des Vaters: „Seid getrost, eure Sünden sind euch vergeben, ihr seid versöhnt mit Gott, und dürft eure Augen nicht mutlos vor Ihm niederschlagen!“ Hilf uns dazu, getreuer Gott! Lass leuchten Dein Antlitz, so genesen wir! Tue Deine Hand nicht von uns ab, und verlass uns nicht, Gott unseres Heils! Amen. (Carl Gerok.)


Mein Herz hält dir vor dein Wort: Ihr sollt mein Antlitz suchen. Darum suche ich auch, Herr, dein Antlitz.
Gott hat sich selbst zum Segnen und Wohltun verbindlich gemacht, und kann dieser mit einem Eidschwur bekräftigten Verbindlichkeit ohne die Einwilligung seiner Bundesgenossen nicht los werden, und er selbst hat ihnen in der Wiedergeburt einen solchen Sinn gegeben, dass sie ihm dieses nie einräumen können noch werden. Glauben wir nicht, so bleibt er doch treu. Er kann sich selbst nicht leugnen. 2 Timoth. 2, 12. 13. - Wirft er dir vor: du seist ein Sünder, gib ihm vollkommen Recht, und rücke du ihm wieder vor: Er sei aber der Sünder Heiland. Gib ihm Recht, wenn er dir deinen Unglauben, dein Elend, deine Unwürdigkeit vorhält, und halte du ihm vor sein Wort: Sucht, so werdet ihr finden, klopft an, so wird euch aufgetan. Um seiner gegebenen Verheißungen willen ist Jesus gleichsam in unserer Gewalt, und sollte er noch so wunderbar mit uns umgehen wollen, so kann er weder sich selbst noch sein Wort verleugnen. Als ein Kindlein lag er in Windeln gebunden, und jetzt sind seine Versprechungen die Seile der Liebe, woran wir ihn fest halten mögen; und das Beste ist, dass er uns selbst fest hält. (Gottfried Daniel Krummacher)

Predigten

Diese Website verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Website stimmen Sie dem Speichern von Cookies auf Ihrem Computer zu. Außerdem bestätigen Sie, dass Sie unsere Datenschutzbestimmungen gelesen und verstanden haben. Wenn Sie nicht einverstanden sind, verlassen Sie die Website.Weitere Information
at/19/psalm_27_8.txt · Zuletzt geändert:
Public Domain Falls nicht anders bezeichnet, ist der Inhalt dieses Wikis unter der folgenden Lizenz veröffentlicht: Public Domain