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1. Samuel 12,24

1. Samuel 12,24

Andachten

Fürchtet nur den Herrn, und dient ihm treu von ganzem Herzen; denn ihr habt gesehen, wie große Dinge er mit euch tut.
Ein Rat Samuels, ehe er sein Richteramt übergab. Es gibt täglich Das oder Jenes zu befürchten, in uns und außer uns. Wir können nie weder vor uns selber noch vor der Welt sicher sein. Aber wenn nur erst die rechte Furcht eingekehrt ist in unsere Herzen, die treibt jede fremde Furcht aus. Fürchtet nur den Herrn, sagt Samuel; merkt auf sein Wort und auf die Zucht seines Geistes, und das Übrige wird euch lauter Gewinn werden. Dient dem Herrn treu von ganzem Herzen, daran tut sich kund, ob die rechte Furcht ihr Amt treibt. Fragen wir uns jeden Abend vor dem Schlafengehen: Wem habe ich heute gedient? für wen habe ich gelebt? wo ist heute mein Schatz und mein Herz gewesen? Die Treue besteht, wie Samuel sagt, in dem ganzen Herzen; je völliger wir uns dem Herrn hingeben, je mehr gewinnen wir für uns selber. Ein geteiltes Herz ist unbeständig in allen seinen Wegen und ein wahres Sorgennest. Die Israeliten hatten schon gesehen, wie große Dinge der Herr an ihnen getan hatte. Oft stärkt ein Rückblick auf das Kräftigste zu Dem, was vor uns liegt, wenn wir nicht glauben darüber hinaus zu kommen. Die Hauptsache ist nicht die Schwierigkeit der Dinge, sondern das feste, enge Anschließen an den Herrn. Sein Wille und sein Wort, seine Zusage und seine Gnadenallmacht tun Wunder in dem allerärmsten Herzen, das den Herrn fürchtet und ihm treu dient, ohne rechts noch links zu schauen. In dem Dienst des Herrn kommen alle Lebenskräfte in Bewegung; man arbeite nur für ihn, und man wird inne werden, wie er selber des Himmels Fenster öffnet und Segen herabschüttet die Fülle. In dem Welt- und Sündendienst verbrauchen und zerrütten sich die Kräfte, in dem Dienst des Herrn hingegen verdoppeln und verdreifachen sie sich. Nur treu und nur ein ganzes Herz gebracht, das hebt alle Berge aus dem Weg, denn die Freude am Herrn ist unsere Stärke. Die Wege des Herrn sind richtig; die Gerechten wandeln darinnen, aber die Übertreter fallen darinnen. (Friedrich Lobstein)

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