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Epheser 5,5

Epheser 5,5

Andachten

Denn das sollt ihr wissen, dass kein Hurer oder Unreiner oder Geiziger, welcher ist ein Götzendiener, Erbe hat an dem Reiche Christi und Gottes.
Wenn der Apostel von der Hurerei und aller Unreinigkeit samt dem Geiz zuvor gesagt hat, dass solches den Heiligen nicht zieme, so geht er nun noch einen Schritt weiter und schließt die Tür des Himmelreichs vor allen denen zu, die in diesen Sünden gefunden werden. Wohl ist das Erbe an dem Reiche Christi und Gottes allen Kindern voll und ganz geschenkt, aber wer nicht in der Nachfolge Gottes bleibt, der schließt sich selber aus. Betrüge sich niemand, als hätte der Apostel hier nur die Gebote einer besonderen Vollkommenheit aufgezählt, und werde man dennoch zu Gnaden angenommen, wenn man auch ihrer nicht achte. Es heißt: keiner, und „Dabei muss es bleiben, und ihr sollt das wissen“ fügt der Apostel hinzu, es soll das klar und bestimmt gesagt werden, dass keiner eine Entschuldigung habe. Indessen, es soll das zwar die Sünder heilsam erschrecken, aber es soll sie nicht verzagt machen. Wohl dem, den Gott, wenn auch nicht mit unverletztem Gewissen, aber doch mit unbeflecktem Leibe durch alle die mannigfachen Netze und Schlingen des Satans hindurchgeführt hat. Es ist ihm zwar selbst kein Ruhm, er soll die gnädige Bewahrung Gottes preisen. Wohl aber auch dem, der nach dem Falle wieder aufsteht und auf den Weg der Nachfolge Gottes zurückkehrt, denn da wird er auch das verlorene Erbe wiederfinden; und wie kein Unterschied ist zwischen den Unreinen und Ungerechten, so ist auch kein Unterschied zwischen den begnadigten Sündern.

O Du heiliger Gott, ohne Heiligung wird niemand dich schauen, 1 das hilf uns stets bedenken, damit wir mit allem Ernst auf unsere Heiligung bedacht sind, inwendig und auswendig. Ziehe uns von der Welt ab, und vereinige uns mit Dir, heilige unser ganzes Leben und regiere und stärke uns, dass wir unsern Leib rein halten von aller Befleckung der Sünde, und weder öffentlich noch heimlich, weder mit Werken noch mit Worten oder Gebärden etwas Unreines tun, sondern an allen Orten und zu allen Zeiten als Kinder Gottes leben, reden und handeln und in solchem seligen Stande bis an den Tod beharren. Amen. (Hermann Haccius)

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