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Jesaja 12,2

Jesaja 12,2

Andachten

Ich bin sicher und fürchte mich nicht.
Gott, Du behütest meinen Ausgang und meinen Eingang, meinen Abend und meinen Morgen. Ich danke Dir für Deine gnädige Bewahrung am vergangenen Tage. Während viele meiner Mitmenschen zur Ewigkeit abgerufen wurden, darf ich noch im Lande der Lebendigen weilen. Ich verdanke es nur Deinem Erbarmen, dass ich nicht in meinen Sünden vergangen bin. Wie viel Ursache habe ich doch, meinen Weg nach Zion hin mit heiligen Ebenezers zu bezeichnen und immer wieder auszurufen: „Bis hierher hat der Herr geholfen.“ Ja, Gott ist getreu.

Die Wolkensäule Deines Angesichts ist mir an diesem Tage vorangegangen und hat mich glücklich geführt durch manchen dornigen Pfad. Der Sonnenschein Deiner Liebe hat durch manche dunkle Wetterwolke mich angelächelt. Deine schützende Gnade hat meinen Fuß auf manchem schlüpfrigen Wege vor dem Ausgleiten bewahrt; wenn meine Seele unter den Löwen war, wie oft hat der Herr „seinen Engel gesandt“, um mich zu erretten, und der Löwen Rachen zu verschließen. - Ich stehe da als ein Wunder und als ein Denkmal Deiner Geduld, Langmut und Barmherzigkeit.

Herr, mein Gott, ich nehme mit Freuden die mir in der Vergangenheit erwiesenen Wohltaten als ein Pfand Deiner Liebe hin, das mir Deine Güte auch für die Zukunft verbürgt. Auf Dich will ich alle meine Sorgen vertrauensvoll werfen, alle bangen Gedanken, die sich mein Herz über die dunkle unbekannte Zukunft macht, und mich hängen an Deinen starken Arm mit der ganzen Kraft meiner Seele. Das Loos wird geworfen in den Schoß, aber es fällt, wie der Herr will. O lass es meine Freude sein, dass ich auf Deine Bundestreue mich verlassen und sagen darf: „Führe Du es für mich hinaus.“ Ich schaue auf die Zeit hin, wo ich alle Deine unerforschlichen Handlungen im Lichte der Wahrheit erkennen werde, wo ich Deine geheimnisvollen Absichten und Zwecke, welche jetzt dem sterblichen Auge noch unverständlich sind, im Lichte der Ewigkeit erblicken und einsehen werde, wie alles, alles allein aus dem Quell Deiner unbegreiflichen Liebe hervorgeht. Bewahre mich, dass ich Deinen Namen nicht entheilige durch ungläubige Zweifel; ich bin geneigt, mich auf meine eigene Weisheit zu verlassen. O gib mir die Zucht des Geistes und die Einfalt des Glaubens, damit ich völlig mich auf Dich verlassen und alles, was mich und die Meinigen betrifft, Deiner Führung überlassen möge.

Heiliger Jesus! ich will immer fester Dein Kreuz umfassen. Ich baue nur auf Dein vollendetes Werk. Andere Stützen mögen brechen, aber in Dir bin ich sicher geborgen, weil Deine ewige Liebe, Weisheit und Macht mich ewig schützend umfängt. Wasche jeden Flecken der Sünde hinweg mit Deinem köstlichen Blute. Lass mich Tag für Tag mehr schöpfen aus dem geöffneten Heilsbrunnen und fühlen, dass ich einzig darin Leben haben, kann. Lehre mich, in dem einfältigen Glauben an Deine rechtfertigende Gnade wandeln in Deinen Fuß stapfen und Deines Geistes teilhaftig werden. Lehre mich Dir folgen, o Lamm Gottes, wohin es Dir gefällt, mich zu führen. Lass in mir nie den Wunsch entstehen, dass ich von dem, was Du über mich bestimmt hast, ein Jota oder Titel geändert sehen möchte, da ja die Zügel der Herrschaft in Deiner Hand sind.

Nimm meine geliebten Freunde unter Deinen besonderen Schutz. Lass sie in allen ihren Wegen Dich preisen, und in allen Dingen Deine Ehre und Deinen Ruhm suchen.

Erbarme Dich der Betrübten. Erfreue sie mit dem Bewusstsein, dass jeder bittere Tropfen in ihrem Lebenskelche zu ihrem Heil von Dir bestimmt und verordnet ist. Schaffe, dass sie sich mit Demut fügen in Deinen heiligen Willen und sagen; „Dein Wille geschehe.“ Höre, Herr, die Stimme meines Flehens, denn bei Dir ist Erhörung, Vergebung und Frieden. Antworte meinem Rufen, denn Du weißt, dass ich zu Dir flehe im Namen Jesu, meines Heilandes und Erlösers. Amen. (John Ross MacDuff)

Predigten

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