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Hiob 29,2

Hiob 29,2

Andachten

O, dass ich wäre wie in den vorigen Monden, in den Tagen, da mich Gott behütete; da seine Leuchte über meinem Haupt schien, und ich bei seinem Licht in der Finsternis ging.
Hiob hatte in Glück und Wohlstand gelebt und nun war alles dahin; er hatte sich der Gemeinschaft mit Gott erfreut und sie war ihm verdunkelt worden. Die Leuchte des Herrn ist ein wahres, kräftiges Licht. Wenn dieses Licht aus unserem Angesicht strahlt, so sind wir so glücklich wie die Engel im Himmel, aber wenn es uns genommen wird, so sitzen wir in einer Finsternis, die man greifen kann. Wer sich einmal der Gemeinschaft mit Gott gefreut hat, kann ohne sie nie mehr glücklich sein. Wenn wir in der Blindheit unsrer Natur geblieben wären, so hätten wir die Herrlichkeit von Gottes Liebe nie gekannt und wären auch nicht unglücklich, wenn uns das Gefühl dieser Liebe entzogen würde; aber nun, da wir durch die göttliche Gnade erleuchtet sind, macht uns die Finsternis unglücklich. Wenn wir die Leuchte des Herrn verlieren, so seufzen wir wie Hiob um ihre Wiederkehr. David kannte auch recht gut den hellen Schein jenes Lichtes und wusste auch, wie es ist, wenn man es verloren hat. Darum ruft er fröhlich im 18. Psalm: „denn du erleuchtest meine Leuchte; der Herr, mein Gott, macht meine Finsternis licht.“ bleibt nie lange in der Finsternis. (Charles Haddon Spurgeon)

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