Zuletzt angesehen: 2. Könige 19,34

2. Könige 19,34

2. Könige 19,34

Andachten

“Ich will diese Stadt beschirmen, dass ich ihr helfe um meinetwillen.“
Das gilt dem bedrängt gewesenen Jerusalem. In Jerusalem gab's oft viel arges Volk; doch so schlimm, wie in unseren Großstädten wohl kaum. Am schlimmsten war's wohl vor der ersten Zerstörung. Doch hatte die Stadt immer noch das Ansehen einer Gottesstadt. Die zehn Gebote waren oben über den Stadttoren, auch über vielen Türen und Toren innerhalb der Stadt, eingegraben, und auch das Volk hatte trotz vielfacher Verderbnis doch noch das Ansehen eines Gottesvolks. Daher hat Gott die Stadt immer wieder gehalten wider die Feinde. Aber zuletzt erlag sie doch. Der liebe Gott hilft oft, weil Er nicht der sein will, der seine Kinder so schnell preis gibt; Er hilft oft lange um Seinetwillen. Aber wenn's zuletzt nicht mehr gehen will, um der fortgesetzten Untreuen willen, so muss Er eben den Sachen den Lauf lassen. So ging's mit Jerusalem und seinen Bewohnern. Sein Häuslein ist auch in unsern Tagen sehr in der Bedrängnis; aber wir hoffen, Er werde ihm helfen und auch die Sünden tilgen, die wider uns zeugen, und es beschirmen, wenn's die feindlichen Horden noch so sehr bedrängen. Auf das wollen wir hoffen und bauen. In dem Einen wollen wir alle hier und draußen verbunden sein, dass wir warten auf die große Beschirmung und Errettung, die dem Volke Gottes noch bevorsteht. (Christoph Blumhardt)

Predigten

Diese Website verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Website stimmen Sie dem Speichern von Cookies auf Ihrem Computer zu. Außerdem bestätigen Sie, dass Sie unsere Datenschutzbestimmungen gelesen und verstanden haben. Wenn Sie nicht einverstanden sind, verlassen Sie die Website.Weitere Information
at/12/2._koenige_19_34.txt · Zuletzt geändert:
Public Domain Falls nicht anders bezeichnet, ist der Inhalt dieses Wikis unter der folgenden Lizenz veröffentlicht: Public Domain