Apostelgeschichte 23,12
Andachten
Da es aber Tag ward, schlugen sich etliche Juden zusammen und verbanden sich, weder zu essen noch zu trinken, bis dass sie Paulus getötet hätten.
Jesus steht nicht nur bei uns in der gegenwärtigen Not, er weiß auch, welches Unglück, welche Gefahren uns drohen, von denen wir vielleicht gar keine Ahnung haben, und beschützt uns auch davor. Paulus wusste nichts von dem Anschlag, der gegen sein Leben gemacht wurde, aber der, der sein Schild und sehr großer Lohn war, hörte den schrecklichen Schwur und fügte es so, dass die Mörder um ihr Opfer betrogen wurden. Der Herr kennt auch deine Not, noch ehe sie dich trifft. Ehe der Satan seinen Bogen gespannt hat, bringt der Herr sein Kind in Sicherheit vor dem Pfeil des Bösen. Ehe noch die Waffe zum Angriff geschmiedet ist, sorgt er uns für eine Rüstung, an der das feindliche Schwert abprallt. „Er deckt mich in seiner Hütte zur bösen Zeit, er verbirgt mich heimlich in seinem Gezelt, und erhöht mich auf einem Felsen.“ Wir dürfen uns ganz sicher fühlen, denn der Herr hat gesagt: „Eine jegliche Waffe, die wider dich zubereitet wird, der soll es nicht gelingen; und alle Zunge, so sich wider dich setzt, sollst du im Gericht verdammen.“ So wollen wir mit Freuden Wasser schöpfen aus den Heilsbrunnen; aus dem einen Brunnen schöpfen wir die Gewissheit, dass der Herr bei uns ist, aus dem andern die Versicherung, dass er uns und unsre Lage vollständig kennt und dass er schon zum Voraus weiß, welche Übel uns drohen. (Charles Haddon Spurgeon)