Psalm 119,114
Andachten
Du bist mein Schirm und Schild; ich hoffe auf dein Wort.
Glücklich, wer mit Wahrheit zu dem dreieinigen Gott sagen kann: „Du bist mein Schirm und Schild.“ Der hat Ihn als den herrlichen Bundesgott kennen gelernt, der den, der zu ihm aufblickt, des stärksten Trostes versichert. „Ich hoffe auf dein Wort.“ David hatte guten Grund zu dieser Hoffnung, denn er hatte das Wort Gottes erfahren und erprobt. Wenn sich etwas in der Vergangenheit als wahr erwiesen hat, so kann man sich auch für die Zukunft darauf verlassen. Der Psalmist erwartete Schutz vor aller Gefahr und Bewahrung vor aller Versuchung von dem Herrn, der ihm auch in früheren Fällen eine Feste in der Zeit der Not gewesen war. Wenn wir schon einmal Hilfe erfahren haben, so ist es nicht schwer zu hoffen. Manchmal, wenn trübe Gedanken uns quälen, ist die Hoffnung unser einziger Trost; und zum Glück zeigt uns das Wort Gottes immer Dinge, auf die wir unsre Hoffnung richten können, gibt uns Gründe für die Hoffnung und Aufforderungen zur Hoffnung in solcher Fülle, dass wir alle unsre Zuversicht darauf gründen und furchtsame und versuchliche Gedanken damit überwinden können. Für die Plage und Unruhe des Lebens ist die Hoffnung auf den Himmel die beste Beruhigung. (Charles Haddon Spurgeon)