1. Chronik 12,19
Andachten
„Friede, Friede sei mit dir! Friede sei mit deinen Helfern! Denn dein Gott hilft dir!“
So sagen die Knechte Davids zu ihm, als er vor Saul auf der Flucht war. „Wann alle Welt wider Dich streitet, so gewinnst Du's doch mit Deinem Gott“, wollen sie damit sagen, zugleich wünschend, der Sieg, und damit auch der Friede, möchte ihm bald werden. Nun so wollen wir alle, die wir für den HErrn arbeiten und kämpfen, und im Glauben zu Ihm in dieser argen Welt stehen, einander zurufen. Ja: Friede sei mit uns und allen Helfern, d. h. allen, die mit helfen glauben und kämpfen, denn unser Gott hilft uns allen mit einander. Einen Wunsch, wie diesen, sollte man namentlich immer auf dem Herzen haben, wenn man irgendwo Eins sieht, das wie David auf Seiten des HErrn steht im Kampfe für Ihn. David war, trotz seiner Fehler, ein Mann voll Geist, voll Liebe, voll Göttlichkeit. Mit dem konnten es die Leute halten; und die, die zu ihm hielten, waren schon Gottes Freunde; während die, die wider ihn standen, eben damit auch Feinde des Gottes wurden, auf den David vertraute. Wenn Eins denen Treue hält, die fest zum HErrn und Seiner Sache stehen, so kommt's immer gut an beim HErrn und gehört schon unter die Reihe der Helfer, denen Friede wird nach erkämpftem Sieg. (Christoph Blumhardt)