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Jakobus 3,3

Jakobus 3,3

Andachten

Siehe, die Pferde halten wir im Zaum, dass sie uns gehorchen und den Weg gehen, den wir wollen. Die Schiffe, ob sie wohl groß sind und von starken Winden getrieben werden, lenkt man mit einem kleinen Ruder, und sie folgen der Leitung des Steuermannes. Aber die Zunge kann kein Mensch zähmen, das unruhige Übel voll tödlichen Giftes.
So schwer wird es dem Menschen, sich selbst zu regieren. Seine Begierden erheben sich, seine Leidenschaften brechen hervor; er soll sich zähmen und beherrschen durch seine Vernunft, durch seine sittliche Kraft, er soll sich erheben über den Reiz der Sinne, über die Macht des Beispiels, über die Lust der Welt. Wie ist aber doch des Menschen Herz ein so schwaches und wandelbares Ding, trotzig und verzagt, kühn und kleinmütig, Alles unternehmend und wiederum an sich selbst verzagend! O wie ist es doch ein so köstlich Ding, dass das Herz fest werde, dass es ernst, ruhig und besonnen bleibe bei allem Kampf mit der Welt und mit der eigenen Lust. Wer seines Mutes ein Herr ist, der ist besser, denn wer Städte gewinnt. Spr. 16, 32. Das kann nur geschehen, wenn wir stark sind in dem Herrn und in der Kraft unseres Gottes, wenn wir ihn fein demütig im Herzen tragen, von ihm Rat, Hilfe und Beistand erbeten, wenn wir ergreifen den Schild des Glaubens, das Schwert des Geistes, den Harnisch Gottes und den Helm des Heils und dabei allezeit schauen auf den Anfänger und Vollender unseres Glaubens Jesus Christus. So lernen wir die rechte Weisheit und werden still vor dem Herrn unsern Gott. Die Ergebung in seinen Willen, die Zuversicht auf seinen Beistand, der Ausblick zu seiner Heiligkeit macht uns frei, stark und fröhlich. Der Sturm der Leidenschaft legt sich und der Friede Gottes kehrt ein in unser Herz. „Der Gerechtigkeit Frucht wird Friede sein, und der Gerechtigkeit Nutz wird ewige Stille und Sicherheit sein.“ Jes. 32, 17. Verleihe mir diesen ruhigen und gewissen Geist, mein himmlischer Vater, heute und immerdar, durch deinen lieben Sohn Jesus Christus. (Christian Wilhelm Spieker)

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