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Hebräer 10,26

Hebräer 10,26

Andachten

So wir mutwillig sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, haben wir fürder kein ander Opfer mehr für die Sünde, sondern ein schreckliches Warten des Gerichts und des Feuereifers, der die Widerwärtigen verzehren wird.
Können wir dies Alles bedenken, ohne dass unsere ganze Seele durchschauert sich fühlt vom Schrecken des Jüngsten Gerichts? Schrecklich ist das Jüngste Gericht in seinen Vorboten, schrecklicher noch in seiner Erscheinung. Vor dem Richterstuhl dessen, der da kommt mit großer Kraft und Herrlichkeit, muss alle Welt erscheinen. Dann werden stille Seufzer wie Donner hallen, und die verborgenen Tränen wie Feuer brennen. Alles, was hier mit dem Schleier der Nacht und der Vergangenheit umhüllt war, wird dann leuchten hell, wie die Sonne leuchtet um Mittag, schauerlich wie der Blitz flammt zur Stunde der Mitternacht! Hier kann der Richter getäuscht werden, und Schandtaten können verborgen bleiben. Die Sünde sieht man, den Sünder und Täter oft nicht. Wie viele Sünden stürzen unbekannt mit dem Sünder ins Grab! Aber mit einer donnernden Stimme wird einst das Grab, das so lange stumm war, dann reden. Der Mensch muss erwachen und aufstehen, und mit ihm seine Sünden. (Thieß.)

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