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Römer 12,6

Römer 12,6

Andachten

Und haben mancherlei Gaben, nach der Gnade, die uns gegeben ist.
Forscht, forscht, bittet selbst! Beim geistlichen Priestertum muss es vorwärts gehen von Tag zu Tag, von einer Klarheit zur anderen, von einer Kraft in die andere. Er helfe euch dazu, der treue, ewige Hohepriester selber! Er lasse es noch in Gnaden dazu kommen, dass es von euch in Wahrheit gesagt sein möge: Ihr seid das auserwählte Geschlecht, das königliche Priestertum, das heilige Volk, das Volk des Eigentums, dass ihr verkündigen sollt die Tugenden des, der euch berufen hat von der Finsternis zu Seinem wunderbaren Licht! (August Ferdinand Huhn)


Wir haben mancherlei Gaben nach der Gnade, die uns gegeben ist.
Sobald wir uns in dem Dienste JEsu als Glieder eines Leibes erkennen und fühlen, werden wir auch verstehen, wie es mit dem Dienste unter einander gemeint ist. So wie die natürlichen Gaben verschieden sind, so hat auch kein einzelner Christ alle Gaben des Geistes, sondern ein jeder hat seine besonderen Gaben, mit denen er sich als ein Glied des großen Ganzen erweisen, einer dem andern, und damit jeder dem Ganzen dienen kann. Weil aber niemand diese Gaben sich selber nehmen oder erwerben kann, sondern sie werden ihm durch die Gnade gegeben, so soll ein jeder zufrieden sein mit dem, was er empfangen hat, und in dem Berufe bleiben, in welchen er berufen ist, dass er nicht in ein fremdes Amt falle. Der Dienst, den wir zu leisten haben, ist nicht in unser Belieben gestellt, sondern er richtet sich nach den Gaben, die wir empfangen haben, und wer nur ein Pfund empfangen hat, soll sich nicht dafür halten, als ob er zehn besitze. Gott richtet nicht nach der Größe der Gaben, denn die hat Er selbst ausgeteilt, sondern Er richtet nach der Treue in dem Gebrauche der Gaben, und bei wem Er diese findet, der wird Lob empfangen.

Wie könnten wir die Deinen sein, o HErr, und doch uns voneinander trennen und scheiden, oder uns einer gegen den andern aufblasen? O stehe uns bei, dass wir uns niemals der Gaben rühmen, Die wir empfangen haben, und dass wir der Gaben nicht begehren, die Du uns nicht gegeben hast. Sondern hilf uns nur danach trachten treu zu sein mit dem, was Du uns zugeteilt hast, damit Du uns auch das Große anvertrauen könnest, wenn wir in dem Geringen treu gewesen sind. Amen. (Hermann Haccius)

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