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Römer 12,1

Römer 12,1

Andachten

O Herr Jesu Christe, des lebendigen Gottes Sohn, Du Spiegel der göttlichen Majestät und ewigen Klarheit, der Du uns geliebt hast bis an’s Ende, und aus brünstiger Liebe am Kreuz für uns arme Sünder gestorben bist, und uns damit vom ewigen Tode erlöset und ein Vorbild der rechten inbrünstigen Liebe gelassen hast, nach welchem wir Dich über alle Dinge und von ganzem Herzen lieb haben, Dein Wort halten und uns nach Deinem neuen Gebot und Beispiel unter einander herzlich lieben, uns damit als Deine rechtschaffenen Jünger und wahre Christen beweisen sollen: verleihe, dass solches nun auch unter uns wirklich also geschehe, wie Du es von uns haben willst. Gib, dass sich ein jeder Christ des andern, als Glied Eines Leibes, mit brüderlicher Liebe und herzlicher Treue annehme; dazu, dass solche Liebe nicht falsch oder erdichtet, sondern rechtschaffen und ungefärbt sei; dass wir uns unter einander nicht nur mit Worten und mit der Zunge, sondern mit der Tat und der Wahrheit lieb haben.

Entzünde durch Deinen heiligen Geist unsere Herzen, dass wir nach Deinem Vorbild auch unsere Feinde lieben, und Gutes tun denen, die uns hassen und verfolgen, und Dir die Rache in allen Dingen mit Geduld übergeben. O Du Sohn Gottes, nimm von uns weg allen Hass, Neid, Feindschaft; alle Bitterkeit samt aller Bosheit lass ferne von uns sein, auf dass wir nicht das Band der Vollkommenheit trennen und auflösen. Hilf, dass wir einander von Herzensgrund verzeihen, gleich wie Du uns vergeben hast, und dass wir die Sonne nicht lassen untergehen über unsern Zorn, auch nicht Raum geben dem Lästerer.

Ja, Herr, gib Gnade, dass wir Dir dienen in rechtschaffenem Glauben, der durch die Liebe kräftig und tätig ist, auf dass wir in Dir ewiglich bleiben und Du in uns, also, dass uns weder Tod noch Leben, weder Engel noch Fürstentum noch Gewalt, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes, noch keine andere Kreatur von Deiner ewigwährenden Liebe abscheiden könne, der Du lebest und regierest mit dem Vater und heiligen Geist in Ewigkeit. Amen. (Friedrich Arndt)


Ich ermahne euch durch die Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber begebet zum Opfer, das da lebendig, heilig und Gott wohlgefällig sei, welches sei euer vernünftiger Gottesdienst.
Wenn man Gottesdienst üben will, so soll's vernünftig und nicht unvernünftig sein; es soll nach der Grundsprache dem logos gemäß, d. h. dem vom ewigen Wort in uns gelegten Lebens- und Richtwort (Joh. 1,4) entsprechend sein. Solches ist der Fall, wenn man bei dem, was man tut, sich mit Gott und Gottes Heiligkeit im Einklang weiß; und wenn man so Gott in sich vernimmt, ist's vernünftig. Somit wäre der Gottesdienst insbesondere unvernünftig, wenn er ein bloßes Lippenwerk wäre, aus mehr mechanischen Zeremonien bestünde, dabei man Gottes nicht in Seiner Heiligkeit sich bewusst wird. Das Wort Vernunft hat hienach eine schöne Bedeutung; und man muss sich in Acht nehmen, dass man nicht gar zu sehr, wie es Viele machen, dieses Wort heruntersetzt. Nur eine solche sogenannte Vernunft, die man eigene Vernunft nennt, mit der man sich über Gott und wider Gott stellt, ist das Schlimme, dem wir entgegenstehen müssen. Da ist aber die Vernunft zur Unvernunft geworden, weil bei ihr der Mensch außer der Gemeinschaft mit Gott steht. So lange aber Vernunft Vernunft bleibt, als etwas dem ewigen Wort Verwandtes, da lasse du, lieber Christ, sie nur gelten.

Vernünftig also, wenn ich Gott dienen will, soll ich's machen, so wie es zu dem Gottesdienst wirklich passt. Dies tun wir, wenn wir unsere Leiber Gott zum Opfer begeben. Unter Leib versteht hier Paulus die ganze Persönlichkeit des Menschen fürs äußere Leben, wie wenn er sagte: „Begebet euch selbst, euer ganzes Wesen mit all eurem Tun und Lassen, Gott zum Opfer.“ Was wir in diesem Leben tun und treiben, das nicht irgendwie im Dienste Gottes stünde, und womit wir nur uns, nicht ihm dienten, wäre kein rechter Gottesdienst; und wenn es denn doch Gottesdienst sein will, wäre es ein unvernünftiger Gottesdienst. Für uns dürfen wir nichts mehr wollen, Alles muss Gott geopfert sein. Alles eigene Gelüste, unter Umständen auch edlere Dinge, wie Kunst und Wissenschaft, muss wegfallen. Unsern Leib müssen wir zu zähmen wissen, an den irdischen Dingen dürfen wir nicht hängen bleiben, zeitliche Ehre darf uns nicht kitzeln, wenn nicht Gott damit geehrt ist. Es muss also Fleischeslust, Augenlust, hoffärtiges Leben geopfert werden. Damit begeben wir unsere Leiber Gott zum Opfer; und tun wir's nicht so, so ist's mit all unserem Dienen: Gottes etwas Unvernünftiges.

So meint's Paulus; und zu Solchem, weil's eben bei Vielen hart gehen will, ermahnt er uns um der Barmherzigkeit willen, die Gott in Christo an uns getan hat, und die wir Ihm also schuldig sind. Aber, wenn wir's recht überlegen, wie viel fehlt uns dazu!

**Zusatz. (Das rechte Opfer.) **

Selbst wenn das Opfer gebracht ist, ist's noch nicht immer vernünftig. Der Apostel setzt nämlich noch hinzu, dass das Opfer müsse „lebendig, heilig und Gott wohlgefällig sein.“ Betrachten wir das auch noch ein wenig.

Lebendig ist das Opfer, wenn wir dabei rege zu allem Guten werden, nicht untätig und faul uns niederlegen und schlafen, vielmehr wachen und beständig auf der Hut sind, um als Kämpfer Gottes zu überwinden, auch bereit, dem HErrn in Seinen Gliedern zu dienen. Wie Viele bringen doch da ein totes Opfer, auch wenn sie opfern, sofern sie ihren ganzen Gottesdienst in untätigem Andächteln aufgehen lassen, ihre Mitwelt fast gar vergessen, mit nichts auf diese einzuwirken Willens sind! Nur um so untätiger, eingezogener, zurückgezogener wollen sie sein, und zwar aus Grundsatz, wie wenn's so das Rechte wäre, je mehr sie Gott dienen zu wollen vorhaben. Diese bedenken nicht, dass sie nicht zu träger Ruhe, sondern zu lebendiger Tätigkeit ihre Leiber, d. h. sich selbst, Gott opfern sollen, dass das Opfer lebendig sein müsse.

Sodann soll das Opfer heilig sein, in heiliger Weise Gott dargebracht werden. Dies geschieht nicht, wenn man sich selbstgefällig darin beschaut, in seinen Opfer sich bespiegelt, und etwa meint, Gott müsse dem viel Dank wissen, der Ihm, um Ihm zu dienen, so viel opfern könne. Wer's so macht, bringt gleichsam etwas Schadhaftes, Räutiges, Verkrüppeltes, nichts Heiliges auf den Altar, während nach dem Gesetz einst, uns zum Vorbild für die geistliche Unbeflecktheit, Alles ohne Schaden und Fehl sein sollte, das man auf den Altar legte. Wie leicht aber schleicht sich auch ins Beste die Eigenliebe oder gar Heuchelei ein; und da ist's denn, als ob man, was man mit der einen Hand zum Opfer bringt, mit der andern wieder zurückzöge, sofern's nicht Gott, sondern dem eigenen Menschen gilt, also überhaupt gar kein Opfer mehr ist. Wie unvernünftig kann nicht auch auf diese Weise unser Gottesdienst werden!

Endlich soll das Opfer auch Gott wohlgefällig sein. Dies geschieht, wenn wir damit nicht wider den Willen Gottes uns wehe tun, oder gar Andern damit wehe tun, wenn wir nicht über dem, was wir Gott opfern zu müssen meinen, das vergessen, was wir unserem Bruder schuldig sind, und Opfer lieblos von Andern verlangen, weil wir sie bringen wollen, wenn wir nicht missverständlich, oder aus eigener Wahl und im Eigensinn, oder ohne es recht zu überlegen, als Opfer hingeben, was Gott uns zur Benützung in Seinem Dienst lassen wollte, wenn wir nicht Opfer bringen, die er nicht haben will, die Ihm also nur missfällig sein können. Viel ließe sich hierbei sagen, welch ein Missbrauch mit dem Worte Pauli: „Ihr sollt eure Leiber,“ d. h. euch selbst, oder was es sonst sei, „Gott zum Opfer begeben,“ getrieben wird, wenn man den Beisatz außer Acht lässt, dass das Opfer auch Gott wohlgefällig, d. h. nach Seinem Willen, gebracht werden soll. Immer wieder wissen's die Menschen mit ihrem Gottesdienst aufs Unvernünftige zu treiben. Sollen wir aber mit Allem, wie wir's machen, Gott wohlgefällig sein, so ist's dieses nur, wenn wir auch den Menschen wohlgefällig sind. Dies geschieht, wenn wir beim Opfern unsrer Leiber, d. h. unser selbst, vornehmlich allen Zorn, alle Feindschaft, alle Bitterkeit, allen Stolz auf den Altar legen, und fein sanftmütig, demütig, friedfertig, barmherzig werden. Wer so Gott dient, der bat einen vernünftigen Gottesdienst. Denken wir hierbei auch an das, was Paulus sonst (1 Kor. 13,3) sagt: „Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe, und ließe meinen Leib brennen, und hätte der Liebe nicht, so wäre mir's nichts nütze.“ Warum das? Weil ohne die Liebe nichts Gott wohlgefällig ist.

Vergessen wir's nicht, dass uns Paulus um der Barmherzigkeit Gottes willen in Christo Jesu ermahnt, dass wir doch nach allen Seiten trachten sollen, es mit unserem Gottesdienst vernünftig zu machen! Aber, o Vernunft, wie fehlst du in unsern Zeiten bei so Vielen im Denken und im Leben! (Christoph Blumhardt)


Ich ermahne euch durch die Barmherzigkeit Gottes.
Paulus spricht immer anders als wir. Hätte er gesagt: ich tröste euch durch die Barmherzigkeit Gottes, oder ich verkündige euch die Vergebung durch die Barmherzigkeit Gottes, dann spräche er, wie es unsere religiöse Sprache uns lehrt. Nun nennt er uns Gottes Barmherzigkeit als das, woraus seine Mahnung entsteht, und welche Mahnung! Sie steigt empor auf alle Höhen des christlichen Berufs, greift nach unserem Leib, damit er unser lebendiges Opfer sei, ordnet unser Verhältnis zur Welt, damit wir unserem Verhalten die andere Gestalt gegen als die, die die Welt ihm gibt, und zeigt uns den unerschöpflich reichen Dienst innerhalb der Christenheit, in der jedes Glied an dem vom Leib zu vollbringenden Werk seinen tätigen Antheil hat. Und dies, Paulus, beschreibst du als die Folge der göttlichen Barmherzigkeit. Daran heißt du uns erkennen, dass Gott sich unserer erbarmt. Aber dieses Erstaunen gehört nur meinem kranken Ich an mit seiner Eigensucht. Ihr freilich wäre es lieb, wenn kein Anspruch an mich gerichtet würde, oder doch nicht ein solcher, der mich ganz „mit dem ganzen Herzen und der ganzen Seele und dem ganzen Vermögen“ erfasst. Paulus sah aber in unserem Gottesdienst Gottes Gnade, nicht eine mit Unlust übernommene Notwendigkeit, sondern das innig und völlig von uns begehrte Gut. Darum heftet er den Blick der Christenheit eben jetzt, da er von ihrer Pflicht und ihrem Werk, von ihrer Liebe und ihrem Dienst spricht, auf Gottes Barmherzigkeit. Wäre sie nicht für uns vorhanden, so könnte Paulus nicht von diesen Dingen mit uns reden. Dafür ist es die Voraussetzung, dass Gott ganz nahe zu uns herantritt, ganz in unsere Lage sich hineinstellt, so mit uns fährt, wie es unserem Kraftmaß entspricht, und das von uns verlangt, was wir innerhalb der Natur und der Welt an unserem Ort werden können. So behütet er uns davor, dass wir denken wie jener boshafte Knecht, der das empfangene Geld seinem Herrn zurückgab und sagte: „Ich wusste, dass du ein harter Herr bist.“ Das sagt keiner, der in der christlichen Verpflichtung die Bezeugung der göttlichen Barmherzigkeit erkennt.
Durch deine Barmherzigkeit, Vater, bin ich an den Ort gestellt, an dem ich stehe, und mit der Pflicht begabt, der ich gehorche. Von dir kommt sie, der du deine Gnade darin vollkommen machst, dass wir dir gehorchen dürfen. Wir bedürfen alle der Mahnung; dein Wort gibt sie uns hell und stark. Ich will hören. Amen. (Adolf Schlatter)


Begebet eure Leiber zum Opfer, das da lebendig, heilig und Gott wohlgefällig sei, welches sei euer vernünftiger Gottesdienst.
Nichts ist im selben Maß mein Eigentum wie mein Leib. Alles andere, Nahrung und Kleid, Haus und Geschäft, sind es erst im abgeleiteten Sinn und bekommen dadurch ihren Wert, dass ich meinen Leib habe. Was hat es für einen Sinn, dass mir ein solches Eigentum gegeben ist? Damit ist mir der Stoff zum Opfer gegeben. Meinen Leib soll ich, weil er mir als mein Eigentum gegeben ist, Gott dargeben, damit sich das höchste aller Gesetze erfülle, dass das, was von Gott kommt, für ihn bestimmt ist und zu ihm geht. Ist es aber wirklich wahr, dass mein Leib mein Eigentum sei, über das ich Macht habe? Hat nicht mein Leib Macht über mich, so dass er über mich verfügt? So ist es, solange ich von Gott fern bin. Von Gott verlassen versinke ich in meinem Leib. Nun ist mir aber Gott nicht fern, sondern ich lebe in seiner Gnade, bin seines Willens kundig und seiner Gnade teilhaft. Nun bin ich der Herr und Eigentümer meines Leibes; das bin ich aber nicht dazu geworden, damit ich über ihn nach meiner Lust verfüge. Menschliche Gewaltherrschaft lässt sich die Natur nicht gefallen. Wenn ich von ihr verlange, da sie meiner Eigensucht diene, packt sich mich sofort und macht mich sich untertan. Es gibt aber noch eine andere Weise, den Leib zu regieren, die, die ihn unter Gottes Willen stellt und ihn so gebraucht, dass er Gott dient. Nun ist mein Leib heilig. Nicht die Gebeine toter Christen hat Paulus heilig genannt, sondern von lebenden Leibern gesagt, dass sie heilig seien, weil die sie besitzen, die durch sie Gottes Willen tun.
Mein Leib, großer Gott, plagt mich mannigfach. Bald regt er mich auf und bald bedrückt er mich. Aber eben so, wie er ist, darf ich ihn dir übergeben. Nachdem du der Herr und Regierer meines Herzens geworden bist, machst du deine königliche Gnade dadurch voll, dass du auch unsern Leib und alles, was wir in unserem Leibe tun, mit deinem Wohlgefallen begnadest als unseren vernünftigen Gottesdienst. Amen. (Adolf Schlatter)


Ich ermahne euch, liebe Brüder, durch die Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber begebt zum Opfer, das da lebendig, heilig und Gott wohlgefällig sei, welches sei euer vernünftiger Gottesdienst.
Sonntag ist heute. So lege ab das Werktagskleid und zieh dafür an das reine Gewand eines neuen Sinnes, einer rechtschaffenen Gerechtigkeit. Wenn der Herzenskündiger uns jetzt mustert, wird er nicht zu Manchem sagen müssen: Du hast kein hochzeitlich Kleid an! Wird nicht sein Auge unter dem Sonntagsschmuck die alte Sünde finden und das weltliche Treiben und den Staub der irdischen Sorge? - Sorge, dass deine Seele ein reines Kleid anzieht. Suche danach in der rechten Buße und Umkehr. Das Blut Jesu Christi macht uns rein von aller Sünde. Über dem wiederkehrenden Sohne ruft der Vater aus: Bringt das beste Kleid hervor und tut ihn an das reine Gewand der Gotteskindschaft. Aber die Gnade muss dann auch dich treiben zum rechten Ernst in der Heiligung. Nur Die stehen in den weißen Kleidern am Throne Gottes, von denen es heißt: Sie haben ihre Kleider gewaschen und haben ihre Kleider helle gemacht im Blute des Lammes. Hast du aus den Händen der Gnade das neue Kleid der Gotteskinder empfangen, dann halte es auch rein durch tägliche Erneuerung, lass keinen Flecken darauf kommen, keinen Flecken der Lüge, des Ungehorsams, der Undankbarkeit, der Heuchelei. Sieh das rechte Sonntagskleid an und bring das rechte Opfer, das Gott gefällt. Und was ist das? Ein zerschlagenes Herz, das nichts mehr sein will durch sich und für sich sondern Alles nur durch den Herrn und für den Herrn Ein gottergebenes, treues Herz, das alle Tage im Großen wie im Kleinen dem Herrn sich zum Dienft ergibt. Ein geduldiges Herz, das sich still dem Willen Gottes fügt, auch wo er wehetut. Ich ermahne euch durch die Barmherzigkeit Gottes! Lasst uns ihn lieben, denn er hat uns zuerst geliebt! Lasst uns für Jesu leben, denn er ist für uns gestorben! (Adolf Clemen)


Ich ermahne euch, lieben Brüder, durch die Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber begebt zum Opfer, das da lebendig, heilig und Gott wohlgefällig sei, welches sei euer vernünftiger Gottesdienst.
Ein begnadigter Jünger des Heilands, der im vorigen Jahrhundert lebte, sagt einmal in einem Liede:

HErr! fließt ein Tropfen Bluts durch meiner Adern Bach,
Der nicht dein eigen ist, den treffe deine Rach'!

Das heißt keck, das heißt entschieden, das heißt ganz gesprochen. Freilich könnte man daran sich stoßen und denken: Ach, wenn das zum Seligwerden erforderlich ist, wenn eine solche Gesinnung die Gesinnung eines Jüngers Christi sein muss, wer kann da noch selig werden? Wer möchte es da wagen, dem Heiland nachzufolgen, wenn dies zur rechtschaffenen Nachfolge Jesu gehört? So möchten etwa schüchterne Seelen denken. Die Vernunftsgeister und Weltlinge aber möchten etwa dabei denken: diesem Manne ist es mit jenem Worte nicht ernst gewesen; er hat es eben in einem Aufschwung der Phantasie oder in einem Anflug von geistlicher Hitze gesagt; es ist übertrieben und verstiegen: denn wenn man nüchternen Sinnes, wenn man nicht gerade in einem dichterischen Traume begriffen ist, kann man nicht so reden. Nun, was wollen denn wir zu diesem Ausspruch sagen? Ist es so, soll das die Gesinnung eines Jüngers Christi sein, oder ist es nicht so? Ich muss sagen: ich glaube, dass dieser Mann recht gesprochen und den Sinn des Heilandes getroffen hat. Er wollte nicht sagen, dass er ohne Sünde sei, dass er keinen alten Menschen mehr an sich habe, aber er war von brennender Liebe gegen den Heiland so durchdrungen und eingenommen, dass er nichts mehr für sich selbst zu sein wünschte, sondern allein in seinem Herrn und Meister, Jesu, sein und wirken wollte. Aus dieser brennenden Liebe gegen den Heiland nun floss es heraus, dass er jeden Tropfen Bluts in den Abgrund der Hölle verwünschte, der nicht für Christum in seinen Adern flösse. Das ist der echte Sinn gegen den Heiland. Denselben fordert auch der Apostel Paulus in unserem Spruch. (Ludwig Hofacker)


Ich ermahne euch, liebe Brüder, durch die Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber begebt zum Opfer, das da lebendig, heilig und Gott wohlgefällig sei, welches sei euer vernünftiger Gottesdienst. Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern verändert euch durch Verneuerung eures Sinnes, auf dass ihr prüfen möget, welches da sei der gute, der wohlgefällige und der vollkommene Gottes Wille. Denn ich sage durch die Gnade, die mir gegeben ist, jedermann unter euch, dass niemand weiter von sich halte, denn sich's gebührt zu halten; sondern dass er von ihm mäßig halte, ein jeglicher, nachdem Gott ausgeteilt hat das Maß des Glaubens.
Ein Opfer verlangt der Apostel, das da lebendig, heilig und Gott wohlgefällig sei. Almosen, um der Leute willen gegeben, Kirchgang als bloß äußerliche Gewohnheit, gleichgültiges Nachsprechen kirchlicher Bekenntnisse, das sind tote Opfer, weil die persönliche Hingabe, der lebendige Glaube fehlt. Bringe heilige Opfer, daran die Flamme der Liebe Christi jede Unreinigkeit verzehre! Es ist nichts als Unvernunft, Gott mit äußern Gebärden, leeren Zeichen, vorgespiegelten Opfern abfinden und hintergehen zu wollen. Zum Sieg wird unser Glaube nur dann, wenn wir für unser Christentum uns selbst darbringen, dem Herrn rückhaltlos dienen. Das ist vernünftiger Gottesdienst. Auf solchem Wege werden wir frei von der Selbstsucht. Wenn das Unsichtbare uns unsicher, das Himmlische uns wertlos erscheint, wenn der Unglaube, der Sorge und der Betrug des Reichtums uns gefangen nehmen, wenn wir dem Ehrgeiz, der Genusssucht, der Ruhmredigkeit uns hingeben, dann sind wir der Welt gleich geworden. Nicht die Flucht vor der Welt ist Gottes Wille, wohl aber die Flucht vor dem Sinn der Welt. Darum müssen wir täglich uns selbst verleugnen und unser Kreuz auf uns nehmen. Das führt uns auch zu immer besserer Erkenntnis. Sittliche Veränderung ist der Anfang der rechten Aufklärung. Gott ist ein Licht und sein Wille ist heiliges Licht. Möchten wir doch durch das Licht der Welt unser Licht leuchten lassen vor den Leuten, möchten wir die Kraft und Gnade erlangen, immer mehr die Tugenden dessen zu verkündigen, der uns berufen hat von der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht. (Rudolf Kögel)


Ich ermahne euch, liebe Brüder, durch die Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber begebt zum Opfer.
Was der Apostel in der vorigen Sonntagsepistel einen Stand guter Werke genannt hat, das nennt er hier ein Opfer unseres Leibes, welches wir Gott darbringen sollen, und er stellt dieses Opfer mit der Barmherzigkeit Gottes zusammen, die uns dazu verpflichtet und treibt, denn ob wir zwar schon von Natur schuldig sind, Gott als unserm Schöpfer, von dem wir alles haben, auch wiederum alles zum Dienst und Eigentum zu übergeben, so weiß doch der natürliche Mensch von dieser Schuldigkeit nichts mehr, die Sünde hat ihn von Gott geschieden, und er dünkt sich selber der Herr und Eigentümer seines Leibes zu sein. Erst die Barmherzigkeit Gottes, die sich der Sünder erbarmt und das Opfer des eingebornen Sohnes für uns gegeben hat, macht uns wieder fähig, nicht mehr uns selber zu leben, sondern dem, der für uns gestorben und auferstanden ist, und uns mit Leib und Seele in Seinen Dienst zu stellen. Und wenn der Apostel nur den Leib nennt, so meint er doch den ganzen Menschen, denn der Leib ist die Behausung und das Werkzeug der Seele, und wer des einen Herr ist, der ist auch des andern Herr. Er nennt aber den Leib, weil die Glieder des Leibes die Werke tun, durch welche es offenbar wird, ob das Opfer geschehen ist oder nicht, denn so viele Glieder der Leib hat, so viele Diener hat die Sünde, und es ist unmöglich, Gott zu dienen, so lange der Leib mit seinen Gliedern Seinem heiligen Willen widerstreitet. Darum nennt auch der Apostel die Hingabe an den HErrn ein Opfer, denn sie kann nicht anders geschehen, als dadurch, dass das Fleisch mit seinen Lüsten und Begierden gekreuzigt wird.

Lieber HErr JEsu, Du sollst es sein, Du ganz allein, den wir lieben und dem wir dienen mit allen unsern Kräften, und wir wollen es mit der Tat beweisen, dass Deine Gnade an uns nicht vergeblich gewesen ist. Wir sind ja Dein, denn Du hast uns erlöst, erworben und gewonnen von allen unsern Sünden, vom Tode und von der Gewalt des Teufels dadurch, dass Du Dich selbst für uns zum Opfer gegeben hast. So nimm denn auch unser Opfer gnädig an, wenn wir alle unsere Glieder Dir zum Opfer begeben, und hilf uns, dass es uns auch gelinge, sie rein zu bewahren und sie niemals hinzugeben in den Dienst der Ungerechtigkeit. Amen. (Hermann Haccius)


Ich ermahne euch, liebe Brüder, durch die Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber begebt zum Opfer, das da lebendig, heilig und Gott wohlgefällig sei, welches sei euer vernünftiger Gottesdienst.
Das Opfer unseres Leibes, welches wir Gott darbringen, muss drei Eigenschaften haben. Es muss erstens lebendig sein, denn wie man im alten Bunde keine toten Tiere opfern durfte, so dürfen auch wir kein totes Opfer bringen. Die Werke des Leibes sind aber tot, wenn wir nicht mit ganzer Seele dabei sind, wenn wir sie nur zwangsweise, mit halbem Herzen, nicht gern und nicht aus Liebe tun. Die Liebe allein ist das Leben, und ließen wir gleich den Leib brennen und hätten der Liebe nicht, so wäre es uns nichts nütze. Zum andern aber muss das Opfer heilig sein, denn wie das Opfer des alten Bundes nicht taugte, wenn es lahm oder verstümmelt oder mit einem Fehler behaftet war, so taugt auch unser Opfer nicht, wenn wir irgendetwas an demselben fehlen lassen. So viel Glieder wir haben, so viel Kräfte in den Gliedern sich regen, so viel wir tun mit diesen Kräften in aller unserer Arbeit und Erholung, so muss es alles nach Gottes Worte gehen. Und endlich soll das Opfer Gott wohlgefällig sein, denn Er nimmt nichts an, woran Er keinen Gefallen hat. Das rum sollen wir nicht auf unser Opfer sehen, sondern allein auf das vollkommene Opfer Christi, das alle Flecken tilgt. Das nennt der Apostel einen vernünftigen Gottesdienst, weil hier nichts gilt, was nur nach. fleischlicher und leiblicher Weise geschieht, kein äußerlicher Gottesdienst, sondern es geschieht alles aus einem freiwilligen Geiste und ungezwungen nach der von Gottes Geist erleuchteten Vernunft.

O lieber HErr, wie gern wollten wir Dir dienen mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzem Gemüte und Dir nur reine, wohlgefällige Opfer darbringen. Aber wir fühlen es wohl, wie unrein und unheilig unser Herz noch ist. Hilf uns denn, dass wir uns stets mit allem Ernst der Heiligung befleißigen, und schenke uns Deine Gnade, die uns dazu tüchtig macht. Heilige unser Herz und unsern Willen, zieh uns von der Welt ab und vereinige uns mit Dir, dass wir in Deiner Gemeinschaft beständig bleiben und nichts denken, tun und treiben, was nicht mit Deinem heiligen Willen übereinstimmt. Uns verlangt danach von ganzem Herzen; gib Du uns Kraft dazu, dass es auch gelinge. Amen. (Hermann Haccius)


Gebt eure Leiber zum Opfer, das da lebendig, heilig und Gott wohlgefällig ist, welches sei euer vernünftiger Gottesdienst.
Zum Gottesdienste in der Zeit des Alten Testamentes gehörte unbedingt das Opfer. Es war aber dieser Gottesdienst samt seinem Opfer nur Schattenwerk. Etwas von dem wahren Gottesdienste, welcher Gottes allein würdig ist, nennt uns St. Paulus in diesem Worte. Gott ist ein Geist und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten. Gott will nicht unsere Herzen nur, er will auch unsere Leiber zum Opfer haben. Der inwendige Mensch ordnet und regiert den auswendigen, und der auswendige bildet den inwendigen ab. Es wäre verkehrt, wenn jemand denken wollte, er könne wohl der Seele nach fromm sein, äußerlich aber in Sünden hingehen. Nein, Gott hat den Leib so gut wie die Seele zu seiner Ehre erschaffen, erlöst und geheiligt. So soll auch das ganze äußere Leben eines Christen, welches er im Leibe zu führen hat, Gott hingegeben werden, wie es heißt: „es sei in mir kein Tropfen Blut, der nicht, Herr, deinen Willen tut.“ Dahin gehört vorab, dass man „die Lüste des Fleisches nicht vollbringt“, dass man die Glieder nicht zu Sündengliedern macht, dass man die Zunge im Zaum hält, auf dass sie sich nicht zu Lug und Trug und faulem, losem Geschwätz in Bewegung sehe, dass man die Augen hüte, dass sie nicht nach verbotener Frucht schauen, dass man die Ohren verschließe gegen lose Lehre und unsaubere Rede, dass man die Hände und Füße vom sündlichen Tun und den Wegen des Verderbens zurückhalte, kurz, dass der ganze äußere Mensch unter den Willen Gottes gestellt und ertötet werde. Solch' Opfer sei aber lebendig, es komme von Herzen, und sei heilig, es sei ganz und gar für Gott bestimmt, dann wird's auch Gott wohlgefällig sein. Willst du aber solch' Opfer des Leibes in seiner höchsten Vollendung schauen und willst du die Kraft holen zum Opfer deines Leibes, so sieh deinen Herrn Christum an, der sein Leben im Gehorsam gegen seinen Vater gering geachtet und es zum Schuldopfer für uns dargegeben, Gott zu einem süßen Geruch. (unbekannt)


Ich ermahne euch, liebe Brüder, durch die Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber darstellt als ein Opfer, das da lebendig, heilig und Gott wohlgefällig sei, welches euer vernünftiger Gottesdienst ist. Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern verändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, auf dass ihr prüfen möget, welches da sei der gute, der wohlgefällige und der vollkommene Wille Gottes. **
Ewiger Schöpfer aller Dinge, du Vater über Alles, was Kinder heißt im Himmel und auf Erden, wir bringen dir das Lob- und Dankopfer unseres Herzens dar für die ruhige, ungestörte Nacht, die du uns verliehen, für die Stärkung an Leib und Seele, die wir empfangen, für den neuen Tag, der uns mit seinem Lichte bescheint und uns zu unserm Tagwerk Zeit und Gelegenheit gibt! Aber wir wissen wohl, dass dir mit Worten allein noch nicht gedient ist, du forderst andere Beweise der Kindesliebe und Dankbarkeit von uns. „Gib mir, mein Sohn, dein Herz und lass deinen Augen meine Wege wohlgefallen,“ so hast du durch Prophetenmund schon dem Volk des alten Bundes zugerufen, so rufst du auch dem Volk des neuen Bundes zu durch das Evangelium Jesu Christi und seiner Apostel. Er, unser Heiland, hat einst den Tempel gereinigt von allem äußerlichen Opfer- und Zeremoniendienst und statt dessen gelehrt den vernünftigen Gottesdienst, das Opfer des Herzens und des Lebens, in reiner Gesinnung, in heiligem Wandeln in herzlicher Liebe zu den Brüdern. Er selber hat sein ganzes Leben hingegeben als ein solches Opfer in Reinheit des Sinnes und Wandels, in treuer Arbeit für dein Reich und im Dienste der Brüder, und so sollen auch wir noch unser ganzes Leben als ein Opfer darbringen in Reinheit und Mäßigkeit, in Arbeit und Selbstverleugnung, in dem Dienst treuer Liebe bis ans Ende. Das ist der vernünftige Gottesdienst, durch welchen wir unsere Leiber darstellen zu einem Opfer, das da ist lebendig, heilig und dir wohlgefällig. Verleihe uns, himmlischer Vater, hierzu deine Gnade, schenke uns die Kraft deines Geistes, dass wir uns verändern in Erneuerung unseres Sinnes und nicht fragen nach dem, was den Menschen gefällt, sondern was dir, unserm himmlischen Vater gefällt, was da sei dein guter und vollkommener Gotteswille. So werde der heutige Tag, so werde immer mehr unser ganzes Leben zu einem täglichen Gottesdienst, zu einem lebendigen Lob- und Dankopfer deiner Gnade. Amen. (Robert Grubenmann) —- **Ich ermahne euch, liebe Brüder, durch die Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber begebt zum Opfer, das da lebendig, heilig und Gott wohlgefällig sei, welches sei euer vernünftiger Gottesdienst.

Um Am der Barmherzigkeit willen ermahnt uns der Apostel. Wie viel Barmherzigkeit haben wir von Gott empfangen. Alles, was wir sind, und was wir haben, ist sein Geschenk und seine Gabe. „Es ist ja, Herr, dein Geschenk und Gab, mein Leib und Seel, und was ich hab in diesem armen Leben.“ Aber noch unendlich Größeres hat seine Barmherzigkeit an uns getan. Da wir seine Feinde waren, hat er uns seinen Sohn gegeben, und in ihm Heil und Seligkeit. Wir wissen, was wir ihm dafür schuldig sind. Wir müssen ihn wieder lieben. Und das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten. Dies aber drückt der Apostel in unserer Epistel so aus, dass er sagt: „Ich ermahne euch durch die Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber begebt Gott zum Opfer.“ Denn Lieblosigkeit ist immer Selbstsucht, Liebe Selbsthingabe. Im alten Bunde opferte das Volk Israel blutige Opfer, als Sünd- und Schuldopfer für ihre Sünde. Solcher Opfer bedürfen wir nicht mehr; denn Christus hat sich einmal selbst geopfert für unsere Sünde (Hebr. 9, 28). Sein Blut macht uns rein von unserer Sünde (1. Joh. 1, 7). Aber das Volk Israel brachte auch andere, unblutige Opfer dar. Es opferte Gott alle Erstgeburt, und den Zehnten von allem, was geerntet wurde, Korn, Öl und Wein. Das waren die Dankopfer. Es sollte dadurch bedeutet werden, dass eigentlich alles, was die Kinder Israel hatten und erwarben, Gotte gebühre, und ihm gehöre. Solche Dankopfer sollen wir Gott auch darbringen. Aber was das Volk des alten Bundes durch jene Opfer sinnbildlich ausdrückte, das sollen wir in der Tat und Wahrheit tun, indem wir uns selbst und alles, was wir sind und haben, Gott zum Opfer bringen. Er will es uns nicht nehmen. Sondern, wenn wir uns selbst und alles, was unser ist, in Bitte und Dank als seine Gabe darbringen, so nehmen wir es geheiligt zurück, um es zu gebrauchen in seinem Dienst. Das ist das lebendige, heilige und Gott wohlgefällige Opfer. Die Kinder Israel gaben Gott den zehnten Teil von allem ihrem Erwerb. Wie viel bringt deine Liebe Gott zum Opfer dar von dem, was dein ist?

Lasst uns beten: Heiliger Gott und Herr! Du willst, dass wir unsern Leib, Seele und Geist und alles, was wir sind und haben, Dir zu einem lebendigen, heiligen und Dir wohlgefälligen Opfer darbringen. Gib uns dazu Deines Geistes Kraft und Gnade. Hilf uns, dass wir uns nicht der Welt gleichstellen, sondern mit allem Ernst prüfen mögen, welches da sei Dein guter, wohlgefälliger und vollkommener Gotteswille. Erneuere uns durch Deinen Heiligen Geist, und mache uns demütig in unserm Herzen, dass wir nicht mehr von uns halten, denn sichs gebührt zu halten, sondern, dass wir von uns mäßig halten ein jeglicher, nach dem Du ausgeteilt hast das Maß des Glaubens. Lass uns Dir, Du treuer Gott, und uns untereinander dienen nach der Gnade, die uns gegeben ist. Erhöre uns um Deiner Liebe willen. Amen. (Alfred Meyer)

Predigten

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