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Epheser 5,8

Epheser 5,8

Andachten

Ihr wart weiland Finsternis; nun aber seid ihr ein Licht in dem Herrn. Wandelt wie die Kinder des Lichts.
Lasst euch Niemand verführen mit vergeblichen Worten. Glaubt denen nicht, die das gottlose, zuchtlose Wesen entschuldigen als natürlich; die eine volle Reinheit des Leibes und der Seele eine Übertreibung nennen. Glaubt Denen nicht, die die Werke der Finsternis beschönigen mit milden Namen, zur Beschwichtigung des Gewissens. Sondern glaubt Gottes Wort, dass kein Unreiner Erbe hat am Reiche Gottes. Selig werden sein, die reines Herzens sind. Aber die Unreinen können nicht in Gottes Reich kommen. Denn Licht und Finsternis fliehen vor einander und schließen sich ewig aus. Glauben wir denn nun, dass das keine vergeblichen Worte sind, wenn Gottes Wort spricht vom Gericht? Und wenn wir glauben, fürchten wir uns vor Gottes Zorn? Der heilige Geist erwecke in uns Allen den Schrecken vor Gottes Zorn und zerstöre in uns durch das Feuer der Furcht alle Werke der Finsternis. Denn ihr seid doch nun ein Licht in dem Herrn. So ziemen die Werke der Finsternis euch nicht mehr. Aber auch nicht schandbare Worte, oder Scherz. Weg mit den unreinen Reden, darinnen sich die Unreinheit des Herzens verrät. Sei keusch und züchtig auch in der Rede deines Mundes. Du musst einst Rechenschaft geben von jedem unnützen Wort. Hüte dich vor Denen, die mit allem Ernsten Scherz treiben. Wohl Dem, der nicht sitzt, wo die Spötter sitzen. Scherze immerhin, aber scherze und spiele nicht mit Gott und dem Gewissen des Nächsten. Seid fröhlich allezeit, aber mit Danksagung. Auch in eurer Fröhlichkeit wandelt im Licht, und zeigt es auch da, dass ihr des Lichtes Kinder seid. (Adolf Clemen)


Denn ihr wart weiland Finsternis, nun aber seid ihr ein Licht in dem HErrn.
So lange ein Mensch in der Finsternis bleibt, werden die Worte des Verführers nicht vergeblich sein, denn sie gefallen dem Fleische wohl, und die Verführer wissen die Wahrheit so zu verhüllen, dass vom Geiste Gottes erleuchtete Augen dazu gehören, um die Wahrheit zu erkennen. Es hat zwar auch der natürliche Mensch seine Vernunft, und wenn sie noch wäre, wie sie von Gott geschaffen ist, so würde sie auch für die Wahrheit offen stehen, denn was wahr ist, das ist auch vernünftig. Aber seitdem die Sünde den Menschen von Gott geschieden hat, ist er auch von dem Lichte und von der Wahrheit geschieden. Er vernimmt nichts mehr vom Geiste Gottes, er ist durch Lüste in den Irrtum verdorben, und die göttliche Weisheit ist ihm eine Torheit. Wohl denen, von denen es heißen kann: „ihr wart weiland Finsternis“, denn nun sind sie erlöst von den Banden, in welchen der Fürst der Finsternis die Sünder gefangen hält, so dass ihre von Gottes Licht erleuchtete Vernunft die Wahrheit erkennen kann, die sie frei macht. Wir haben dieses Licht empfangen, die wir in JEsum Christum getauft und des Heiligen Geistes teilhaftig geworden sind, und sollen nun wiederum ein Licht sein, zu leuchten denen, die noch in Finsternis und Schatten des Todes sitzen, dass man an uns sehen könne, wie süß die Liebe JEsu, wie friedevoll Sein Innewohnen, und wie heilig und rein das Leben derer ist, die Christo angehören. Darum können wir auch nicht die Mitgenossen der Kinder des Unglaubens sein, auch nicht in einem einzigen Stück, und würden wir es, so käme der Zorn Gottes so gut über uns, wie über sie.

Wir danken Dir, lieber HErr, dass Du uns errettet hast aus der Obrigkeit der Finsternis und hast uns versetzt in das Reich Deines lieben Sohnes und bitten Dich, Du wollest uns das immer dankbarer erkennen lassen, damit wir nicht wieder Mitgenossen der Kinder des Unglaubens werden, sondern allezeit ernstlich bedenken, was zu unserer Seligkeit dient, alles ungöttliche Wesen und die weltlichen Lüste verleugnen und in wahrer Erkenntnis Deines lieben Sohnes, in Glauben, Gottesfurcht, Hoffnung und Geduld zunehmen, damit wir hier bei Dir bleiben und einst ewig bei Dir sein mögen. Amen. (Hermann Haccius)

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