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Römer 10,12

Römer 10,12

Andachten

Es ist aller zumal Ein Herr, reich über alle, die Ihn anrufen.
O, welch ein Unterschied ist doch zwischen Gott und den Menschen! Die Menschen auch die reichsten ob sie gleich einem geben, geben sie doch nicht allen, oder ob sie allen geben, geben sie doch nicht jedem nach Notdurft, oder so sie auch dies täten, so geben sie nicht immer. Aber unser Gott ist reich über alle die ihn anrufen, besonders im Neuen Testament, da bei Gott aller Unterschied der Völker aufgehoben ist und kein Ansehen der Person gilt. Er ist von einem so unerschöpflichen Vermögen, dass er durch keine Ausgabe ärmer, und daneben von solcher unendlichen Gütigkeit, dass er durch keinen Überlauf ermüdet wird. Gleich wie ein Baum, der voll reifer Früchte hängt, die er auch bei stillem Wetter und von sich selbst fallen lässt, wenn er von heftigem Winde bewegt oder auch vom Hausvater geschüttelt wird, notwendigerweise seine Früchte in Menge fallen lässt: also ist Gott für sich selbst ein grundgütiger und liebreicher Gott, der aus eigener Natur uns allerlei Gutes zu genießen darreicht; wenn aber an diesen Liebesgott noch dazu ein ernstliches Gebet im Glauben gerichtet wird, wenn man Ihn bittet, wenn man an diesen Baum klopft, so kann es nicht anders sein, es muss Gnade, Kraft, Licht, Freude, Trost, Leben und Seligkeit erfolgen. (Georg Conrad Rieger)

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