Johannes 20,20
Andachten
Da wurden die Jünger froh, als sie den Herrn sahen.
Lieber Leser, du hast wohl auch schon im Geiste unter Jesu Kreuz gestanden, Ihn für dich leiden sehen und Seine heiligen Worte vernommen. Sind sie dir nicht tief durchs Herz gedrungen? Du hast wohl auch schon in innerer Not geweint, dein Herz war so leer, deine Gebete schienen in der Luft zu verhallen, nur noch weinen konntest du. O, so komm jetzt im Geiste mit mir zu dem auferstandenen Herrn. Tief hat sich Sein stellvertretendes Sterben in unsere Seele gegraben, nun soll uns sein Auferstehen noch gewaltiger erfassen. Das Geheimnis bleibenden Friedens ruht in der Offenbarung des Auferstandenen. Wir treten da nicht auf einmal aus der Wirklichkeit und Leiblichkeit in die Sage, in die Dichtung, in das Reich der Fantasie ein. Jesus ist wahrhaftig und leiblich auferstanden. Nicht der Geist Christi, Seine ganze Person stand vor Maria. Das war es, was sie so glücklich machte! Brich auch du hindurch zur vollen Gewissheit; nicht eine Auferstehungstheorie hilft dir; die Auferstehungstatsache beseligt dich. Brüder nennt der Auferstandene Seine Jünger. Um den Auferstandenen und um alle, alle, die an Ihn glauben, um alle Kinder der Auferstehung schlingt dieses Wort ein himmlisches Gemeinschaftsband. Ostermut durchdringt uns. Redet der verklärte Herr so herzlich mit uns, so sind wir nun gänzlich überwunden. Osterfreude, Osterhoffnung machen uns mutig, Sünde, „Welt“, Tod und Teufel zu überwinden und unserem geliebten Siegesfürsten nachzufolgen; denn unser auferstandener Herr führt auch Seine Brüder und Schwestern der Auferstehung entgegen. Er sei gepriesen! (Markus Hauser)