Lukas 1,75
Andachten
Dass wir Ihm dienen in Heiligkeit und Gerechtigkeit vor Ihm alle Tage unseres Lebens.
Eine selige, aber auch verantwortungsvolle Gnadenstellung nehmen Glieder Christi ein. Selig sind wir, weil wir Diener, nicht Herren sind. Die Hauptsache, die Hauptsorge liegt auf Gott. Er waltet väterlich, wir arbeiten als Seine Kinder. Seine Interessen sind auch unsere Interessen, denn wir sind Kinder des Hauses. Er aber führt das Regiment, wir folgen Seinen Anordnungen. Teil an der Arbeit und am Siege haben Jesu Jünger, die Leitung aber liegt ganz in Seiner Hand. Da, wo Gott dich hingestellt hat, auf dem Felde, in der Werkstatt, in der Wohnstube, lebe ganz dem Herrn, wirke und ruhe unter den Augen Jesu. Verantwortungsvoll aber ist unsere Stellung, weil Er, dem wir dienen, ein heiliger Gott ist. Nur wenn wir in Heiligkeit und in Gerechtigkeit Ihm dienen, sind wir Ihm wohlgefällig. Wehe uns, wenn wir eigenmächtig und selbstsüchtig handeln, Seine Sache verderben, Sein Werk mit Sünden beflecken! Veruntreue nicht, was dir anvertraut ist. Der Herr gibt uns zu Seinem Werk Zeit, Gesundheit, Verstand, Kraft. Missbrauchen wir das Seine nicht! Alle Tage unseres Lebens in Heiligkeit und Gerechtigkeit dem Herrn zu dienen, das sei uns aufs neue wichtig, groß und teuer. Es kann uns heiß machen, wenn wir solches erwägen, aber verzagen dürfen wir nicht. Der Herr wird mit uns ins Gericht gehen, wenn wir Sein Werk lässig treiben. Darum wollen wir uns lieber selber richten. Jesu Rat für die Ewigkeit komme uns nie aus dem Sinn. Als Überwinder sollen wir Sein Angesicht schauen. (Markus Hauser)