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Jeremia 4,19

Jeremia 4,19

Andachten

Wie ist mir so herzlich wehe! Mein Herz pocht mir in meinem Leibe und habe keine Ruhe.
Der Prophet bricht hier in ein solches Klagen und Jammern aus, dass sogar die Eingeweide seines Körpers davon ergriffen werden, die Wände des Herzens schmerzen ihn heftig, er leidet Qual und Pein wie eine Gebärende; er schreit in seinem Jammer auf, weil die Wogen der Trübsal über seinem Haupte zusammenschlagen, und die Wellen der Not ihn zu verschlingen drohen. Er ist überaus herzlich und schmerzlich betrübt. Diese Worte sagte der Prophet aus Mitleiden gegen seine Landsleute, die Juden, deren bevorstehendes Unglück er nicht ohne die innerste Bewegung und Traurigkeit seines Herzens ansehen, und ihnen ankündigen konnte. Darüber kann er unmöglich schweigen, das Herz ist ihm so voll, dass auch der Mund davon übergeht. (Aus Pfaffs Bibelwerk.)

Predigten

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