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Psalm 52,1

Psalm 52,1

Andachten

Ja, Deine Heiligen haben ihre Freude an Deinem heiligen Namen, Freude daran, dass Du Alles wohlmachst in ihrem Leben, in Freude und Leid, im Kreuz und in guten Tagen, Freude an ihrer Gnadenwahl, dass Du ihren Namen im Himmel angeschrieben hast, dass Dein Wort ihr süßer Trost ist, Dein Tisch mit den reichen Gütern Deines Hauses ihre Seele vergnügt, und dass Deine Treue und Wahrheit bleibet ewiglich. Und doch will das arme Herz manchmal in allzu große Traurigkeit versinken! Manchmal sind wir so stark, dass wir wohl mit Petro in den Tod gehen; manchmal wieder so kleinmütig, dass wir mit Elias ausrufen: „Es ist genug, Herr, so nimm nun meine Seele von mir.“ Zuweilen brennt Glaube und Liebe wie eine Flamme des Herrn, bald glimmt beides wie ein kleines Fünklein unter der Asche. Ach, Herr, verstoß uns nicht um unserer Schwachheit willen, zerbrich nicht das zerstoßene Rohr, lösch nicht aus den glimmenden Docht. Bewahre uns vor der sündlichen Weltfreude, dass wir unser Vergnügen nicht suchen in den eitlen Geschöpfen und in einer Lust, die kaum einen Augenblick währt und nie so rein ist, dass sie nicht sollte das Gewissen verletzen, sondern lass das unsere einzige Freude sein, dass wir mit bewegter Seele sprechen: „Herr, wenn wir nur Dich haben, so fragen wir nichts nach Himmel und Erde.“ Gib, dass wir uns stärken in Dir. Lass uns immer wachsen an Erkenntnis, damit wir nicht Kinder bleiben am Verstande, sondern hinankommen zu einem vollkommenen Maß des Alters Christi. Lass uns stark werden im Glauben und Dir, unserm Bundesgott, fest anhangen in Lieb und Leid, dass nichts in der ganzen Welt so mächtig sei, uns von Deiner Liebe zu scheiden. Mache uns stark in der Hoffnung, auch in den äußern Verlegenheiten, stark in der Geduld und kindlichen Gelassenheit in Deinem allerheiligsten Willen. Sei unsere Stärke und bleibe bei uns an dem Abend dieser Welt, und lass auch uns bleiben wie grüne Ölbäume in Deinem Hause ewiglich. Amen. (Friedrich Arndt)

Predigten

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