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Lukas 20,17

Lukas 20,17

Andachten

Er aber sah sie an und sprach: Was ist denn das, das geschrieben steht: Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, ist zum Eckstein geworden. Welcher auf diesen Stein fällt, der wird zerschellen, auf welchen er aber fällt, den wird er zermalmen.
Neben Christo standen die Bauleute, die Hohenpriester und Schriftgelehrten, Christus war der Stein, den sie verwerfen wollten. Sie hatten es ja kein Hehl gemacht. Der verworfene Stein aber sollte zum Eckstein werden. Das konnte nicht in dem alten Baue und nicht in den Händen der alten Bauleute geschehen. Also ein neuer Bau in neuen Händen, ein neuer Weingarten mit neuen Weingärtnern. Die alten sollen aber auch wissen, wie es ihnen ergeht. Wer da denkt, er will gegen den Herrn und sein Reich ankämpfen, er will ihn zernichten, der wird selbst an diesem Stein zerschellen. „Du hast gesiegt, Galiläer!“ rief Julian der Abtrünnige, der letzte römische Kaiser, welcher den Kampf mit dem Christentum aufnahm, im Sterben aus. Auf wen aber der Herr um seiner Sünden willen sich wirft mit seinen Gerichten, den wird er zermalmen. Völker und Einzelne hat er zermalmt. Zerschellt ist Israel an ihm schon am Tage seiner Kreuzigung, als die göttliche Herrlichkeit auch aus dem Sterbenden noch herausleuchtete, als er dem Schächer das Paradies aufschloss, als er für seine Mörder betete, und Himmel und Erde um den Entschlafenen trauerten. Zermalmt ist es unter ihm, als er 40 Jahre später mit seinen Gerichten auf das Volk fiel, als es zersplittert wurde unter alle Völker der Erde. Die Geschichte hat seine Weissagung vollendet. Der Weinberg ist Anderen ausgetan worden. Gott hat sich aus allen Völkern ein Volk seines Erbes gesammelt.

Herr Jesu Christe, du mahnst uns heute gar ernst, dass wir dich nicht auch verwerfen, wie Jene. Hilf, dass wir dich immer mehr zu dem Eckstein machen, auf dem wir das Gebäude unseres Lebensaufbauen. Wie oft verwerfen wir dich aber; jeder Tag sieht uns ja noch bauen auf uns selbst und auf unsere eigene Kraft. Lass uns aber auch das Vertrauen festhalten, dass, wer auf dich baut, nie und nimmer zu Grunde gehen kann. So gib uns auch heute bei allem was der Tag bringen wird zum rechten Gehorsam den rechten Glauben, zur rechten Treue, die rechte Liebe, dann wird deine Kraft auch unsere Stärke sein. Amen. (Friedrich Ahlfeld)

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