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1. Johannes 2,23

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Andachten

Wer den Sohn leugnet, der hat auch den Vater nicht.
Man kann den Vater nur haben im Heiligen Geiste, welcher das Band ist, das uns mit ihm verknüpft, indem derselbige Geist die Liebe Gottes in uns ausgießt. Aber solcher Geist wird nur durch Jesum gesendet. Wer an Jesum nicht glaubt, hat auch keinen Himmel, denn er hat keinen Himmelssinn, ohne welchen man mitten im Himmel keinen Himmel hätte; ja der Ungläubige hat auch die Welt nicht, vielmehr haben die Welt und ihre Lust ihn und schleppen ihn dahin als ihren Sklaven. O, wie elend sind die Menschen in ihrem Unglauben! Sie sind in der Nacht, und ob sie es sogleich nicht inne werden, so kommt die Zeit. Ihnen steht keine Hoffnung zur Seite, welche der gläubigen Seele auch in der Todesnacht Licht gibt und sie sanft durchs dunkle Tal geleitet. Lieber, ruhe nicht, bis du den Sohn Gottes hast in wahrhaftigem Glauben; dann hast du auch den Vater, dann hast du eine Heimat, dann bist du ein Gotteskind und in Ewigkeit geborgen. Suche den Glauben, und hast du ihn, so halte ihn fest und lass ihn dir täglich mehr stärken. (unbekannt)

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