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Jakobus 1,3

Jakobus 1,3

Andachten

Wisst, dass euer Glaube, so er rechtschaffen ist, Geduld wirkt; die Geduld aber soll fest bleiben.
Hebr. 12, 1. Lasst uns laufen durch Geduld in dem Kampfe, der uns verordnet ist.
Das ist das Siegel und Gepräge der Jüngerschaft Jesu Christi: heilige Geduld. Unter den Kindern Gottes, unter den Erlösten ist Keiner, dem nicht dieser eine Zug aufgedrückt wäre; unter denen, die in die ewige Stadt eingehen, keiner, dem nicht der Herr das Zeugnis gäbe: Ich weiß deine Werke, und deine Arbeit, und deine Geduld.“ Da, wo Johannes das neue Jerusalem beschreibt, wo er von den seligen Toten redet, die in dem Herrn sterben, da spricht er: „Hier ist Geduld der Heiligen.“ Kein Christ ohne diese eine Frucht! Ist sie nun an dir zu finden? O trachte danach. Vielleicht steht dir aus deiner Vergangenheit ein stilles Dulderantlitz vor Augen, an dem du siehst, wie köstlich diese Frucht des Glaubens ist. Wer sind doch die, denen Christus sich offenbaren, bei denen er einkehren und Wohnung machen will? Es sind die stillen, die geduldigen Herzen. O Herr, schaffe in uns stille, geduldige Herzen. Es gibt ja kein Ausharren, kein Tragen und Dulden, das nicht an deiner Geduld ihr Vorbild hätte, dazu du uns nicht die Kraft gäbest. Du bist ja sanftmütig und von Herzen demütig. Du bist barmherzig und ein Erbarmer. Die Geduld, die du in alles glaubender und tragender Liebe mit uns gehabt, die mache uns geduldig auch untereinander. Dein ewiges Erbarmen, das sei in uns die Kraft und Seele aller Geduld. Über uns schwebt die dunkle Wolke, in der der Blitz schläft, der jeden Augenblick kann vernichtend auf uns niederfahren; aber die Hand deiner Gnade und Geduld hält ihn noch zurück: der Glaube, so er rechtschaffen ist, wirke in uns Geduld! (Adolf Clemen)


Wisst, dass euer Glaube, so er rechtschaffen ist, Geduld wirkt.
Macht das Evangelium von der Gnade Gottes, so wie es gepredigt, geschrieben ist, und durch die christlichen Feste vergegenwärtigt wird, macht es den Eindruck, den es doch billig machen sollte, und der ihm angemessen wäre, auf diejenigen, bei denen wirklich geistliches Leben ist? bringt es die Frucht, die es haben sollte? Wo ist die Freudigkeit im Glauben, die Zuversicht der Hoffnung, die Inbrunst der Liebe, die Standhaftigkeit der Geduld, der Sieg über die Welt, die Gottseligkeit des gesamten Wandels, der himmlische Sinn, die zarte Bruderliebe, die freundliche Tragsamkeit? Wo? Wie gebrechlich gehts durchgängig damit zu! Wie viel Zweifelmut, Kleinglaube, Ungeduld, Hoffart und dergleichen ist noch da, wie viel Weltsinn, Leichtsinn und Sünde! Lauter Beweise, wie viel Ursache wir haben, mit David zu beten: Öffne mir die Augen, dass ich sehe die Wunder in deinem Gesetz. Wie viel Traurige sind noch zu Zion, denen man zurufen muss: es schwebt euch euer Leid nur vor, ihr hebt euch nicht genug empor zum süßen Heiland eurer Schmerzen. Das ist ja sehr zu beklagen. Wachst deshalb in der Gnade und Erkenntnis unseres Herrn Jesu Christi, denn wo solches reichlich bei euch wohnet, wird es euch nicht faul noch unfruchtbar sein lassen, und euch reichlich dargereicht werden der Eingang zu dem ewigen Reiche unseres Herrn Jesu Christi. (Gottfried Daniel Krummacher)

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