Hebräer 7,20
Andachten
Jene sind ohne Eid Priester geworden; dieser aber mit dem Eide, durch den, der zu ihm spricht: Der Herr hat geschworen und wird ihn nicht gereuen, du bist ein Priester in Ewigkeit, nach der Ordnung Melchisedeks.
Sonst wird der Eid dem vorgelegt, der das Amt übernimmt. Diesen Eid bei der Einsetzung des Sohnes in sein hohepriesterliches Amt schwört der Vater, und bezeugt 1) dadurch, dass Alles, was dieser Hohepriester tun und vornehmen werde, vor ihm gelten solle. Auch zeigt dieser Eid 2) an, dass sein Amt ewig sei; nach V. 28 setzt dieses Wort des Eids den Sohn ewig und vollkommen, und dass dieser Rat und Vorsatz Gottes, durch seinen Sohn sich Alles versühnen zu lassen, unveränderlich sei. 3) Gott schwört bei sich selbst, bei seinem Namen (Jesaja 42, 8.), denn so gewiss er Gott ist und bleibt, soll auch unser Heil gewiss sein in Christo ewiglich. Daran halte sich der Glaube, als an einen festen Anker. Gott hat es so feierlich erklärt, um den Unglauben zu bestreiten. Darüber erstaunt und dankt unser Herz, dass Gott solche Dinge um der elenden Menschen willen vornimmt. (Steinhofer)