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2. Thessalonicher 1,5

2. Thessalonicher 1,5

Andachten

Welches anzeigt, dass Gott recht richten wird, und ihr würdig werdet zum Reiche Gottes, über welchem ihr auch leidet, nach dem es recht ist bei Gott, zu vergelten Trübsal denen, die euch Trübsal anlegen.
Wenn Gott die Trübsale und Verfolgungen um des Glaubens willen zulässt, so hat Er seine weisen und gnädigen Absichten dabei. Unser Glaube und unsere Geduld sollen dadurch geübt und gestärkt werden, damit wir würdig werden zum Reiche Gottes, und Er lässt es auch unter diesen Leiden an Trost und Erquickung nicht fehlen. Aber keineswegs ist es ein Zeichen, dass Gott die Sünder nicht strafen wird. Im Gegenteil es ist ein Beweis, dass noch ein endliches und letztes Gericht nachfolgt, in welchem offenbar werden wird, dass Gott ein gerechter Vergelter ist. Gott ist gerecht, und Er wird sicherlich einem jeden geben, was recht ist, nämlich Trübsal denen, die den Seinen Trübsal anlegen, und Ruhe denen, die um Seinetwillen Trübsal leiden. Er kann diejenigen, die auf Ihn hoffen, nicht ewig in der Unruhe lassen, sondern es muss endlich ein Tag der Erquickung kommen. Und Er kann die Gottlosen nicht ewig sich wider Ihn auflehnen lassen, sondern es muss endlich ein Tag der Rache kommen. Wer böse ist, bleibt nicht vor Ihm, und wer die Zucht hasst und wirft Seine Worte hinter sich, den wird Er strafen und es ihm unter die Augen stellen. Das ist ebenso gut ein Wort vom HErrn wie das andere: die richtig vor sich gewandelt haben, die kommen zum Frieden. Und weil das Wort in dieser Zeit noch nicht erfüllt ist, so muss die Zeit noch kommen, in welcher es offenbar werden wird. Irret euch nicht, Gott lässt sich nicht spotten.

Allmächtiger Gott, der Du einen Tag gesetzt hast, an welchem Du richten wirst den Erdkreis durch JEsum Christum, Deinen lieben Sohn, vor welchem alle Völker versammelt werden müssen, wir bitten Dich demütig, Du wollest uns vor aller Heuchelei gnädig behüten und im rechten Glauben und christlicher Liebe zu wandeln verleihen, damit wir ein fröhlich Urteil zu erlangen und in Dein Reich einzugehen würdig sein mögen um des teuren Verdienstes Deines lieben Sohnes willen. Amen. (Hermann Haccius)

Predigten

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