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Johannes 6,47

Johannes 6,47

Andachten

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der hat das ewige Leben.
Des Herrn ganzer Weg und Wandel auf der Erde ist Leben. Der Herr ist Leben in der Liebe, durch welche er unser Fleisch und Elend an sich nahm; denn die Liebe ist Leben. Er ist Leben in seinem Worte; denn Wahrheit ist Leben. Er ist es in seinen Werken. Wo die Blinden sehen, die Lahmen gehen, die Tauben hören, die Aussätzigen rein werden, die Toten aufstehen, da ist Leben. Leben sprießt auf jedem seiner Tritte. Wo er stirbt, da ist Leben, denn er überwindet die Sünde und ihren Fürsten, den Vater und die Mutter des Todes, er erwirkt uns Vergebung der Sünden. Und wo Vergebung der Sünden ist, da ist auch Leben und Seligkeit. Aus seinem Grabe bringt er Leben mit. Der Ostermorgen ist lauter Leben, und seine Himmelfahrt ist Sieg und Leben. - Doch, sollte er unser Leben werden, so durfte er nicht bloß über die Erde dahingehen, nicht bloß wie ein schöner Stern über den dunklen Horizont dahinfahren. Er musste im Fortgehen sich selbst hier lassen, sich zum Brot des Lebens geben. Er hat es getan, er hat die heiligen Gnadenmittel gestiftet. Sein Wort soll unserer Seelen Speise sein.

Ja, Herr, möchtest du in uns Allen leben, und wir in dir! komm, ziehe ein. Hilf uns zum Glauben. Werde du unser Leben und teuerstes Gut! Du bist es; gib uns Gnade, dass wir es in Besitz nehmen. Ach Herr, Alle, welche von dem Leben aus dir noch Nichts haben, welche tot sind und doch wähnen, dass sie leben, die wecke du auf. Die aber leben, in denen stärke und fördere das Leben. Ja du wollest die Deinen gründen, stärken und vollbereiten zu deines Namens Ehre. Amen. (Friedrich Ahlfeld)


Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der hat das ewige Leben.
Merkt darauf, worin unsre Gewissheit liegt. Sie ruht allein in dem Worte Jesu: „ich sage euch.“ Wo es sich um das Heil unsrer Seele handelt, gelangt die fleischliche Vernunft nie zur Gewissheit. Die Gewissheit, die Christus uns gibt, beruht auf seiner eigenen, feierlichen Versicherung. Anstatt des Beweises gibt uns der menschgewordene Sohn Gottes ein: „wahrlich, wahrlich, ich sage euch.“ Wenn wir wirklich seine Jünger sein und die Wohltaten seines Heils genießen wollen, so müssen wir sein Wort ohne weitere Frage annehmen. Alles Zweifeln und Vernünfteln müssen wir zu seinen Füßen niederlegen und wir müssen uns damit zufrieden geben, dass Jesus es sagt. Wenn es von einem Menschen heißt: „er hat es selbst gesagt,“ dürfen wir noch fragen und zweifeln, aber wenn wir den Herrn Jesus als den Sohn Gottes anbeten, so begehren wir keine stärkere Versicherung als das Wort von seinen Lippen. Dies ist der tiefste Grund unseres Glaubens, unser Hauptbeweis den Menschen gegenüber; mit einem: „Jesus sagt es,“ bringen wir den Satan zum Schweigen; „Jesus sagt es,“ damit stillen wir all unsre Unruhe. Wir können nie des ewigen Lebens gewiss werden ohne die Überzeugung, dass Jesus Christus, der Sohn Gottes, unfehlbar ist in allem, was er sagt. Ein Wort von Jesus nützt uns mehr als dicke Bände voll menschlicher Beweise, wenn sie auch sehr überzeugend scheinen. Unser Urteil hat uns schon oft betrogen, unsre Sinne täuschen uns und unsre Gefühle sind so unzuverlässig wie Wind und Wellen, aber wenn wir uns an das Wort halten: „wahrlich, wahrlich, ich sage euch,“ stehen wir auf einem unerschütterlichen Felsengrund. (Charles Haddon Spurgeon)

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