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Johannes 12,26

Johannes 12,26

Andachten

Wer mir dienen will, der folge mir nach; und wo ich bin, da soll mein Diener auch sein. Und wer mir dienen will, den wird mein Vater ehren.
Der höchste Dienst ist Nachahmung. Wenn ich Christi Diener sein will, muss ich sein Nachfolger sein. Zu tun., wie Jesus tat, ist der sicherste Weg, seinem Namen Ehre zu bringen. Lasst mich daran jeden Tag gedenken.

Wenn ich Jesu nachahme, so werde ich seine Gesellschaft haben; wenn ich Ihm gleich bin, werde ich bei Ihm sein. Seiner Zeit will Er mich hinaufnehmen, um droben bei ihm zu wohnen, wenn ich mittlerweile gestrebt habe, Ihm hienieden zu folgen. Nach seinem Leiden kam unser Herr zu seinem Thron, und ebenso sollen wir, nachdem wir eine Zeitlang mit Ihm hienieden gelitten haben, in die Herrlichkeit eingehen. Der Ausgang seines Lebens soll der Ausgang des unsern sein: wenn wir mit Ihm in seiner Erniedrigung sind, sollen wir auch mit Ihm in seiner Herrlichkeit sein. Komm, meine Seele, fasse Mut, und setze deinen Fuß nieder in die blutbezeichneten Fußstapfen, die dein Herr dir hinterlassen hat.

Lass mich nicht verfehlen zu beachten, dass der Vater diejenigen ehren will, die seinem Sohne folgen. Wenn Er mich Jesus treu sieht, will Er mir Zeichen der Huld und Ehre verleihen um seines Sohnes willen. Keine Ehre kann dieser gleichen. Fürsten und Kaiser erteilen bloße Schatten der Ehre; die wahre Herrlichkeit kommt von dem Vater. Darum, meine Seele, hänge du an deinem Herrn Jesus inniger denn je. (Charles Haddon Spurgeon)


„Wer Mir dient, den wird Mein Vater ehren“, sagte der Gesegnete. Und wenn Gott Seine Diener ehrt, sollten wir sie dann nicht auch ehren? Wir dürfen die „Heiligen“ nicht, wie es unsere Väter blind, wenn auch liebevoll taten, als Vermittler oder kleine Götter ehren, nicht zu ihnen, statt zu Gott im Himmel beten, zu dessen Gnadenthron wir alle mutig kommen können durch Jesum Christum. Wir dürfen nicht glauben, dass ihre Reliquien unsertwegen Wunder vollbringen können und in ihnen das Geschöpf statt des Schöpfers ehren. Das alles sollen wir nicht tun, aber wir dürfen den Schöpfer in seinen Geschöpfen verehren, Gott in denen ehren, die ein göttliches und gottähnliches Leben geführt haben. Und sind sie von uns geschieden die Seelen, die Gott mit mannigfachen Tugenden und köstlichen Gaben der Gnade ausgestattet hat, so sollen wir Gott danken und sprechen: „Diese Seelen, o Gott, sind Früchte Deines Geistes, Du ehrst sie im Himmel mit Deinem Lächeln, wir wollen sie auf Erden ehren, nicht nur mit unseren Lippen, sondern durch unser Leben. Was diese Menschen waren, das könnten wir auch sein, wenn wir den Eingebungen Deines heiligen Geistes so tren folgten wie sie. Hilf uns, ihr Andenken zu ehren, wie Du und sie es wünschen, und ihrem Beispiel zu folgen; indem wir sie und nicht sie allein, sondern jedes heilige und edle Wesen, von dem wir je gehört haben uns als schwache Ebenbilder Christi vor Ungen halten, sowie Christus Dein Ebenbild ist“. Amen.(Charles Kingsley)

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