Matthäus 5,3

Andachten

Selig sind, die da geistlich arm sind, denn das Himmelreich ist ihr.
Mit acht Seligkeiten beginnt der Heiland seine gewaltige Bergpredigt. Es ist also nicht auf ein Jammerleben abgesehen in Christentum, sondern auf ein seliges Leben, und zwar schon hier. Die Ersten, die er selig spricht, sind die geistlich Armen. Was heißt denn geistlich arm sein? Arm nennen wir denjenigen, der das, was er braucht, nicht hat, geistlich arm ist also der, welcher nicht hat, was er zum geistlichen Leben braucht und obendrein erkennt und fühlt, und mit Schmerzen erkennt und fühlt, dass es ihm an den notwendigen Bedürfnissen des geistlichen Lebens fehle. Ach - kann so ein geistlich Armer denken - es fehlt mir eben gar sehr an Liebe oder an Glauben oder an Sanftmut oder an Reinheit des Herzens, ich weiß wahrlich, wenn ich mich besinne, keine Vorzüge an mir, ich sehe nur Schlechtes an mir, an mir und meinem Leben ist nichts auf dieser Erd'. Das sind die geistlich Armen. Und zu solchen geistlich Armen möchte die Schrift uns alle machen, denn sie sagt Röm. 3: es ist hier kein Unterschied, sie sind allzumal Sünder und mangeln des Ruhms, den sie an Gott haben sollen; sie sind alle abgewichen und allesamt untüchtig worden, da ist nicht, der Gutes tue, auch nicht Einer. Das sind freilich bittere Wahrheiten und darum suchen Manche das Gefühl ihres Elends von sich zu entfernen. Aber wir wollen nicht so feige sein, uns nicht auf den Grund zu blicken, nur dieses dient zu unserer Heilung. Und diese Erkenntnis ist nur für den Anfang bitter. Selig sind, sagt der Heiland, die geistlich Armen. Nur in der Wahrheit ist Frieden, du musst herunter von deiner eigenen Höhe, erst dann wirst du Christum erkennen lernen und in dieser Erkenntnis selig sein. Und der Heiland sagt noch von einem größeren Nutzen: das Himmelreich ist ihr. Alle Schätze des Hauses Gottes, alles was uns Christus durch sein bitteres Leiden und Sterben erworben, ist unser, wenn wir geistlich arm sind, man lebt dann von Erbarmen; die nichts haben und doch alles haben, denn wir haben Christum. (Ludwig Hofacker)


Selig sind die Armen im Geiste; denn ihrer ist das Reich der Himmel.
In Wahrheit stehen wir mit dem Ausspruch unseres Herrn vor der Wahl, alles zu verlieren, um alles zu gewinnen. Was die gegenwärtige Welt bietet, darf nicht unser Teil sein, sie liegt im argen; unser Erbgut liegt im Reiche des Lichts, im Reiche der Himmel. Armsein ist ein Leiden. Der Arme entbehrt das Nötigste, seine Bedürfnisse bleiben ungestillt. Mangel macht sich täglich geltend. Wer arm ist, sehnt sich nach Dingen, die er nicht hat. Die Guter sind da, aber er besitzt sie nicht; - das macht ihn arm. Der geistlich Arme hat einen geweckten Geist; was er braucht, ist nicht von dieser Welt. Er hat erkannt, dass er zwei Welten angehört und von oben herab gewisse, bleibende Güter empfangen muss. Andere mögen sich reich dünken, er fühlt sich arm. Warum? Die Augen sind ihm geöffnet worden, dass er erkennt: Ich brauche Gott. Ohne seine Vergebung bin ich verloren. Der „geistlich Arme“ sehnt sich nach Gott, bis er daheim, bis er seinem Herrn ähnlich gemacht ist, bis er Ihn schaut. Den Erretteten schenkt Gott das Erbteil der Heiligen. Seit das Paradies von der Erde verschwunden ist, entstand ein Weltreich nach dem anderen. Jetzt will der Herr vom Himmel kommen und die Sache der Menschen und der Erde selbst in die Hand nehmen. Über alle Lande wird Er der Herr sein. Und mit Ihm werden die „geistlich Armen“ das Himmelreich besten. Glaube an des Heilandes Wort, das er liebevoll, aber bestimmt ausspricht: Das Himmelreich gehört den „Armen im Geiste“. Die anderen können unmöglich den Eingang Enden. (Markus Hauser)


Die ganze Welt dreht sich um, wenn Jesus zu reden beginnt. Seine Gedanken sind nicht die unsrigen, sind auch nicht nur eine Verbesserung und Aufklärung unserer Gedanken, sondern stehen zu diesen in einem vollendeten Gegensatz. Niemals sagen wir: selig, die Armen, wobei es für unseren Widerspruch gegen Jesus ganz gleichgültig ist, ob wir dabei an den natürlichen oder geistigen Besitz denken. Für uns steht fest: Besitz ist Glück, sowohl reicher Vorrat an Lebensmitteln, als reiche Anhäufung innerer Kräfte. Wenn wir das ernsthaft schätzen, was uns inwendig reich und stark macht, klingt uns das Wort Jesu erst recht unglaublich. Wie kann er es bestreiten, dass uns mit großem Wissen, starkem Willen, reicher Erkenntnis Gottes, großem geistlichen Vermögen ein nicht genug zu schätzendes Glück beschert ist? Das ist die Rechnung des Menschen, der sich selbst beschaut und noch nichts wahrgenommen hat als sich selbst. Nun spricht aber der zu uns, der den Vater kennt, und damit dreht sich unsere ganze Welt. Denn jetzt bemisst sich mein Glück nicht nach dem, was ich habe, sondern nach dem, was Gott hat und Gott gibt. Für Gott entsteht aber der Anlass zum Geben aus dem, was ich nicht habe. Einen anderen Anlass, weshalb er mir gütig ist, als mein Bedürfnis gibt es für Gott nicht. Vor meinem Reichtum verneigt er sich nicht und mein Können lockt ihm keine Bewunderung ab. Ihm liegt es nicht daran, große Menschen zu machen, sondern daran, mir zu zeigen, dass er Gott ist. Sich will er mir zeigen, und ihn kenne ich dann, wenn ich seine Gnade schaue. Darum ist meine Armut das, was mir ihn offenbart, weil er zu meiner Armut seinen Reichtum fügt. Ihrer, sagt Jesus, ist das Himmelreich; das heißt, Gottes ganze Gnadenmacht und Herrlichkeitsoffenbarung wird ihnen zuteil.
Das ist das Evangelium Jesu für die Armen, das ist die einzige mögliche Hilfe für sie. Der Armut ist nur dann geholfen, wenn sie den Geber findet, der zu ihrem Bedürfnis seine Gabe fügt. Ist das aber nicht die Hilfe für uns alle? Denn wer ist nicht arm? Ist es nicht auch der Reiche, gerade weil sein Reichtum an ihm hängt, und endet nicht auch geistiger Reichtum in Verarmung, weil wir, je reicher wir werden, um so weniger Gottes bedürftig sind? Wenn uns dafür die Augen aufgegangen sind, entsteht in uns das Verständnis und die Danksagung für die Verheißung Jesu, die den Armen, deshalb, weil sie arm sind, das Himmelreich gewährt.
Kehre Du, lieber Herr, meine Gedanken um, dann verlieren sie die Enge und Dunkelheit, die ihnen unser natürlicher Zustand gibt, und werden Gottes Gedanken untertan. Das sind die Gedanken der gebenden Gnade, die sich nicht auf unseren Besitz und unser Vermögen aufbaut, sondern barmherzig ist, ganz zu uns herantritt und ihre Gabe in unsere Armut legt. Amen. (Adolf Schlatter)


Selig sind, die geistlich arm sind, denn das Himmelreich ist ihr.
Siehe da die Freundlichkeit deines Erlösers! Er fordert nichts von uns. Wir haben nichts mitzubringen. Wir dürfen kommen, wie wir sind, je ärmer wir zu ihm kommen, um so lieber sind wir ihm. Die Armen lädt er ein. Und sind wir nicht alle arm? Die Sünde hat uns arm gemacht. Wir mangeln Alle des Ruhmes, den wir vor Gott haben sollten. Wir sind arm an der Gerechtigkeit, die vor Gott gilt. Wir sind arm an Frieden. Arm an Liebe. Arm an Freude. Wir sind alle arm vor Gott. Nur das ist der große Unterschied, dass nicht alle ihre Armut fühlen und erkennen. Wie Viele sprechen stolz und selbstzufrieden: Ich bin reich und habe gar satt und bedarf nichts, und wissen nicht, dass sie sind elend, jämmerlich, blind und bloß. Die schließen sich das mit selber vom Himmelreich aus. Aber selig sind, die geistlich arm sind; denn das pimmelreich ist ihr. So lasst uns doch recht arm vor Gott werden. Lasst uns als die Armen vor ihn hintreten, mit leeren Händen, mit demütigem Herzen, dass er uns reich mache. Fühlen wir recht tief unsre Armut vor Gott, wie freudig eilen wir dann hin zum Herrn, der da reich ist über Alle, die ihn anrufen. D Gott, wir sind arm, du aber bist reich und willst uns auch reich machen. Siehe, unsre Herzen sind leer, und unsre Hände strecken sich aus nach dem Thron deiner Gnade. So komm und erfülle uns mit deinen Gnadengütern, Gerechtigkeit, Friede und Freude im heiligen Geist, und nimm uns nach dieser Zeit zu dir in dein Himmelreich. Amen. (Adolf Clemen)


Selig sind, die da geistlich arm sind, denn das Himmelreich ist ihr.
In der Bergpredigt redet der Heiland vom Reiche Gottes und von seiner Gerechtigkeit. Er zeigt von Anfang, dass im Reiche Gottes ganz andere Gesetze herrschen, als in den Reichen dieser Welt. Schon in der ersten der neun Seligpreisungen tritt uns das auffallend entgegen. Vor den Augen der Welt gilt keine Armut irgend welcher Art etwas; reich will sie sein: geistreich, geldreich, ruhmreich, genussreich, immer nur reich. Ist man reich gewesen und verliert den Reichtum, so folgt gewöhnlich Verachtung. Die Welt taxiert den Menschen nach seinem Reichtum. Gegenüber dieser verkehrten Art tritt der Heiland auf und sagt: selig sind die Armen im Geist, die innerlich Armen. Wie der Herr durch seine eigene äußere Armut die Schmach von denen genommen, die an irdischen Gütern arm sind, so bringt er hier die innerlich Armen zu Ehren und preist sie selig. Wer sind nun diese Armen im Geist? Sie sind nicht die verzagten, tatlosen, gleichgültigen Leute, mit welchen man nichts anzufangen weiß. Ein reichbegabter, energischer, sehr selbstbewusster Mensch kann arm im Geiste werden; er wird es aber nur durch den Geist Gottes, wenn derselbe ihm den Abstand seines sündigen Zustandes von dem Stand, in dem er nach Gottes Willen sein sollte, innerlich klar macht, so dass der Mensch seine gänzliche Besitzlosigkeit an göttlicher Gerechtigkeit erkennt. Diese Gesinnung, verbunden mit der Überzeugung: man kann sich selber nicht helfen, und doch muss es anders werden, ist Grundbedingung für den Eintritt ins Himmelreich. Zu Erben des Reiches Gottes, also zu unendlichem Reichtum sind wir berufen. Dieser Reichtum ist himmlisch und wird nur empfangen von den Armen, den Bettlern, die zu Christo kommen. Darum preist er sie selig, glücklich und spricht ihnen jetzt schon das Himmelreich zu, in dem jeder steht, der im Glauben seinem König Jesus Christi. angehört und untertan ist.

Herr, mache mich immer arm in mir selber und immer reicher in Dir! Amen. (Elias Schrenk)


Selig sind, die da geistlich arm sind, denn das Himmelreich ist ihr.
Sind wir zum Bewusstsein unserer geistlichen Armut gekommen, wie freudig eilen wir dann hin zu dem Herrn, der da reich ist über alle, die ihn anrufen, ihm zu sagen und zu klagen, was uns drückt, jede Not des Herzens und des Lebens, jede Entbehrung und Versagung, jeden wahren Schmerz und jede Sorge, die uns nicht frei atmen lässt. An Bedürfnissen ist unser Herz nie leer, so ist es denn auch an Wünschen nie leer und jeder Wunsch wird zum Gebet. Die Gebote des Herrn wie seine Verheißungen schallen uns unaufhörlich in die Seele; sie erscheinen uns so groß, so schwer; jedes neue Vernehmen derselben wird zum Gebet. Was wir sind und was wir haben, verdanken wir dem Herrn; je lebhafter dies Dankgefühl wird, desto dringender wird auch das Verlangen, mit ihm immer noch mehr in Gemeinschaft zu treten und ihn vollkommen und ganz zu genießen. Je mehr wir empfangen, desto mehr wir bitten, und je mehr wir bitten, desto mehr wird uns gegeben. Von Natur arm an geistlichen Gütern und himmlischen Segnungen, werden wir nun reich an denselbigen gemacht durch Christum; haben in uns selbst nichts und doch alles in ihm; sind arm und machen doch viele reich; besitzen Gott und in ihm Reichtum die Fülle und liebliches Wesen zu seiner Rechten immer und ewiglich. Solches Nehmen und Bitten ist etwas unaussprechlich seliges und erfährt das Verheißungswort des Herrn an den Bischof der Gemeinde zu Smyrna: „Ich weiß deine Armut, du aber bist reich“ (Off. 2,9). O seliges Armutsgefühl! Durch dich werden wir, was wir nicht sind: Bürger, Genossen, Erben des Himmelreichs.

„Selig sind, die da geistlich arm sind; denn das Himmelreich ist ihr!“ Diese Seligpreisung steht an der Spitze aller andern, weil sie die Grundlage bildet des ganzen Gottesreiches und alle späteren Gemütszustände aus derselben hervorgehen, wie aus dem Keime die Pflanze und der Baum; weil fein Christentum möglich ist ohne Geistesarmut, und sie nicht bloß den Anfang, sondern zugleich die fortgehende Gemütsstimmung des wahren, lebendigen Christen ausmacht. Nur soviel Christentum ist in uns, als geistliche Armut in uns ist. Ein wahrer Christ ist nie zufrieden mit sich selbst. Wenn auch alle Menschen seine Pflichterfüllung, seine Gaben und Leistungen, seine Tugenden und Verdienste hoch anschlügen: er weiß allezeit, dass er nichts getan hat, so lange noch etwas zu tun übrig bleibt; er vergisst gern alle sein Gutes, was hinter ihm liegt, um sich nur nach dem zu strecken, was vor ihm liegt; er wünscht nichts angelegentlicher, als dass der Herr Gefallen an ihm habe, aber er will nicht Gefallen an sich haben; Gott hat ihm seine Verschuldungen vergeben, aber er kann sie sich selbst nicht vergeben. Er verlernt nie, von Gnade und aus Gnade zu leben; alle Tage feiert er Bußtag; denn jeden Tag ist er zurückgeblieben, jeden Tag gibt es etwas zu bereuen, jeden Tag muss er von vorn wieder anfangen, jeden Tag muss es heißen: „Vergib uns unsere Schulden!“

O so werde denn geistlich arm und bleibe geistlich arm. Verliere nie das Gefühl, dass du ein Sünder bist, der der Gnade und Erbarmung bedarf; denn nur durch dieses Gefühl wird dir geholfen. Lebe dich immer mehr zusammen mit der Erkenntnis deiner Unwürdigkeit, deiner Unfähigkeit, die Schuldenlast zu tragen und zu bezahlen. Klage dich täglich an vor Gott, damit er dich losspreche von aller Schuld und deine Strafen in Christi Tode gut mache und bezahle. (Friedrich Arndt.)


Selig sind, die da geistlich arm sind; denn das Himmelreich ist ihr.
Der Herr will seine Seligkeit so gern geben. Wenn wir sie doch so gern nähmen, wie er sie gibt! Er kann sie aber nicht geben ohne Bedingung. Die erste Bedingung ist die geistliche Armut. Er versteht darunter den Zustand, dass Alles, was die Welt hat und bietet, kein wahrhaftiges Gut für den inwendigen Menschen ist. Geld und Gut ist wie Sand am Ufer des Stromes; die nächste Flut kann ihn fortführen. Ehre ist wie der Schatten, welcher uns im Sonnenschein folgt; wenn Wolken kommen, ist der Schatten weg. Kraft und Schönheit sind wie die Blume auf dem Feld; wenn der Wind darüber geht, kennt sie ihre Stätte nicht mehr. Freude und Lust ist eine schöne, vom Wurm angestochene Frucht, welche vom Aste fällt, ehe der Herbst kommt. Wenn uns die Vergänglichkeit aller jener Güter vor die Seele tritt, dann können wir uns des Gefühls der Armut nicht erwehren. Aber der Herr redet besonders noch von der Armut, wo wir die tiefe Verderblichkeit unseres Herzens erkennen, wo uns unsere Sünden als Sünden vor Augen stehen; wo es uns klar wird, dass auch alle unsere guten Werke von der Selbstsucht angenagt sind; wo wir uns sagen: „Ich kann vor Gott nicht bestehen; wenn er mit mir ins Gericht gehen will. Ich habe Nichts, was ich vor ihn bringen könnte!“ Das ist die geistliche Armut. Sie muss kommen bei allem Reichtum und aller Herrlichkeit der Welt. Auch die Träger von Königskronen müssen unter diese Dornenkrone, wenn sie Teil haben wollen an der Seligkeit.

Herr, barmherziger Gott, je mehr wir rühmen müssen, dass deine Barmherzigkeit es ist, die uns führt aus der Nacht zum Morgen, von Tag zu Tag, je reicher deine Gnade über uns waltet, um so ärmer müssen wir uns fühlen in unsrer Ohnmacht. Was ist auch alles Licht unsres Wissens und unsrer Zeit gegen das Licht deiner Gnade, das uns leuchtet auch im Tode und ohne welches unsre Tage dunkel wären trotz alles Sonnenscheins. O lass uns auch heute so recht erkennen, dass wir ohne dich nichts sind und nichts haben, und dass du allein unsere Kraft und unser Reichtum bist. Amen. (Friedrich Ahlfeld)

Predigten

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nt/40/matthaeus_5_3.txt · Zuletzt geändert: von aj
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