Matthäus 1,23
Andachten
Immanuel, d. h. Gott mit uns.
Gott gibt uns von einem Tag zum andern. Wir müssen nicht auf Tage und Wochen und Monate hinausschauen. Frage nicht ängstlich: Wie wird dies und wie wird das sich endlich noch gestalten, und wo will's noch hinaus mit mir? Sorge ja nicht für den morgen“ den Tag. Heute wandle mit Gott, Er will mit dir sein, und morgen mache es wieder so. So kommst du glücklich mit Gott durchs ganze Jahr hindurch. Nur nicht ängstlich in die Zukunft hinausblicken! Sollte dem Herrn etwas unmöglich sein? Stunde um Stunde mit Jesus, das sei heute unsere Losung. Möchten wir doch keine einzige Stunde ohne den Herrn gewesen sein, wenn dieses Jahr ins Meer der Ewigkeit versinken wird! Weder für deinen Leib noch für deine Seele schwebe in ängstlichen Sorgen. Nur je für einen Tag hat der Herr Seinem Volke das Brot aus dem Himmel regnen lassen. Alle Tage wollte Gott das Brot geben, und alle Tage sollten sie es dankbar sammeln. Ähnlich hält es der Herr mit den Seinen. Frisches Brot aus dem Himmel sollst du alle Tage erhalten. Das stärkt die Gemeinschaft zwischen Gott und dir. Also lass ab vom Selbermachenwollen; bete und danke, dann ist Gott mit dir, dann kann Er walten und gestalten, segnen und bewahren. Der teure große Meister will den Seinen täglich neue frische Gnaden verleihen. Nicht immer von alten Erfahrungen sollst du zehren, reich ist dein Gott, bleibe jeden Tag abhängig von Ihm, Er will dir immer etwas Besonderes geben. Großes und immer Größeres, Herrliches und immer Herrlicheres sollst du sehen, erleben und erfahren. (Markus Hauser)