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Matthäus 15,13

Matthäus 15,13

Andachten

JEsus sprach: Alle Pflanzen, die Mein himmlischer Vater nicht gepflanzt, die werden ausgerottet.
Dieses Los trifft auch die Satzung der Menschen, denn sie ist keine Pflanzung von Gott. Und das Mittel zu ihrer Vertilgung? Es ist Gottes Wort, das unvergänglich ist. Ihm ist die Verheißung gegeben, dass es siegen werde über alle verkehrten, menschlichen Aufsätze. Diese zu bekämpfen, wo sie uns entgegentreten, ist auch unsere Aufgabe. „Gottes Wort bleibt in Ewigkeit“ sei unsere Losung, darin liegt die Gewissheit unseres Sieges! Freilich viele, die sich Christen nennen, sind frei von Menschensatzungen, aber dabei auch nicht gebunden durch Gottes Wort. Sie eifern wohl gegen die von Menschen auferlegten Lasten, kennen aber nicht Christi Joch und Christi Last. Doch unsere Werke werden nur dann die Kraft des göttlichen Lebens an sich tragen, wenn unsere Seele lebt in Gottes Wort, und wir haben nur dann die sichere Aussicht, bestehen zu können vor dem Auge des himmlischen HErrn, wenn wir ganz und gar Sein Eigentum geworden. „Ist's Gottes Werk, so muss's bestehn, Ists Menschenwerk, wird's untergehn!“ Amen. (Ludwig Tiesmeyer.)


Alle Pflanzen, die mein himmlischer Vater nicht gepflanzt hat, werden ausgereutet.
Unter „Pflanzen“ sind eigentlich weniger die Menschen selbst gemeint, als das, was in ihnen ist. Aus allen Menschen wachsen Pflanzen heraus, böse und gute, giftige und rechte. Was da giftig und böse ist, wird seiner Zeit einmal herausgenommen. Das „Ausreuten“ ist etwas, das mehr auf Sachliches als auf Persönliches geht beim Menschen. Was von der Finsternis, vom Feind in den Menschen gepflanzt ist, das wird alles ausgereutet, was aber von Gott gepflanzt ist, das wird nicht ausgereutet. Nun, ich hoffe, es ist auch in uns von Gott etwas gepflanzt worden, schon durch die heilige Taufe und später auf allerlei Weise. Halten wir's fest, und setzen wir nur unsere Hoffnung auf den HErrn, und meinen wir nicht, weil's übel aussieht in der Welt und so viel Giftkraut aus den Menschen herauswächst und Giftfrucht heranreift, es sei kein Heiland da, der's ändern und beseitigen könne. Nein, es ist ein Heiland da, der helfen kann, und der endlich alles neu machen kann und wird. So ist's verheißen. (Christoph Blumhardt)

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