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Jesaja 7,10

Jesaja 7,10

Andachten

Immanuel, des Güte nicht zählen, ich bete Dich an als die allerteuerste Gabe des himmlischen Vaters, die Er mir uns aller Welt mit mir geschenkt hat, dass Er Dich in der Fülle der Zeit zu uns armen Sündern gesendet und von der Jungfrau Maria hat lassen geboren werden. Nun bist Du ganz unser mit Deiner Gottheit und Menschheit. Nun können wir mit Freuden sagen: Alles und in Allen Christus. Denn Du bist mein Brod, so kann meine Seele nicht hungern. Du bist mein Brunnen des Lebens, so kann meine Seele nicht dürsten. Du bist mein Licht, so kann sie nicht in Finsternis bleiben. Du bist meine Freude, wer kann mich betrüben? Du bist mein Beistand, wer kann mir’s abgewinnen? Du bist meine Wahrheit, wer kann mich verführen? Du bist mein Weg, wie kann ich mich irren? Du bist mein Leben, wer kann mich töten? Du bist meine Weisheit, meine Gerechtigkeit, meine Heiligung, meine Erlösung, wer kann mich betrügen, verdammen, verwerfen, gefangen halten? Du bist mein Friede, wer kann mich unruhig machen? Du bist mein Gnadenthron, wer kann mich richten? Du bist mein Bräutigam, wer kann mich entführen? Du bist meine Krone, wer kann mich verachten? Du bist mein Lehrer, wer kann mich strafen? mein Mittler, wer kann mich bei Gott in Ungnade bringen? mein Fürsprecher, wer kann mich verklagen? mein König, wer kann mich aus Deinem Reich stoßen? mein Hoherpriester, wer kann Dein Opfer verwerfen? mein Seligmacher, wer kann mich unglücklich machen? Wie könnte ich ein größer Geschenk haben? Dies Geschenk ist mehr wert, als ich nichtswürdiger Sünder, als alle Menschen, als alle Welt, als aller Welt Sünde, Jammer und Elend. Ach, schenke doch einen Strahl von Deiner Herrlichkeit aus Deiner Krippe in mein finsteres Herz, dass ich Dich so in völligem Glauben erkennen lerne, so wäre mir kein Unfall zu groß und kein Kreuz zu schwer. Lass mich denn diese großen Heils recht wahrnehmen. Heilige mich Dir selbst zum Opfer dafür. Lass mich in dieser Nacht in dieser Deiner Liebe ruhen, lass mich durch die Freude an Dir all’ meines Elendes vergessen, die Sünde hassen, die Welt verschmähen mit ihrer Lust, und in meinem letzten Stündlein nur in Dir erfunden werden, um Deines Namens willen. Amen. (Friedrich Arndt)


Und der HErr redete abermals zu Ahas und sprach: Fordere dir ein Zeichen vom HErrn, deinem Gott, es sei unten in der Hölle oder droben in der Höhe.
Das Fest der Verkündigung Mariä soll uns befestigen in dem Glauben, dass Christus, empfangen von dem Heiligen Geist und geboren von der Jungfrau Maria, unseres Fleisches und Blutes teilhaftig und unserem Geschlecht verwandt und zugehörig geworden ist, so dass wir teil an Ihm und Seiner Gnade haben. So wunderbar und unbegreiflich uns das auch ist, so dürfen wir doch keinen Zweifel haben, denn es ist uns durch Weissagung und Geschichte, durch die Propheten und Apostel auf das Gewisseste bezeugt. Ein Zeichen soll es sein für Gottes er barmende Gnade, - so ist es uns gegeben, und so sollen wir es annehmen. Nehmen wir es aber nicht an, so bleibt das Zeichen dennoch stehen, aber nur um unsern Unglauben zu richten. Ahas kannte den Gott seiner Väter, aber er erwählte lieber, den Götzen zu dienen, denn die machen keinen Anspruch auf Glauben, Hingebung und Heiligung, sondern gestatten ihren Dienern, nach ihren Lüsten zu leben. Aber sie bleiben ferne mit der Hilfe in der Not. Als daher die Könige von Samaria und Damaskus heranzogen, da erbebte des Ahas Herz, und obgleich Gott ihm durch Seinen Propheten den schnellen Untergang der beiden Könige verkündigen ließ, glaubte er doch nicht, sondern suchte Hilfe bei dem götzendienerischen Könige von Assyrien; da erbarmte Sich der HErr seiner noch einmal und erbot Sich, ihm ein Zeichen zu tun, welches er wollte, an dem er die Wahrhaftigkeit Seines Wortes erkennen könne. Mit demselben Erbarmen sieht der HErr auch noch heute auf die Kinder des Unglaubens, denn, wie Ahas, so denken auch heute noch viele. Aber Gott gibt sie nicht in Seinem Zorn dahin, sondern versucht es immer wieder, ihren Unglauben zu überwinden.

HErr Gott, himmlischer Vater, wir danken Dir, dass Du Deine tröstliche Verheißung erfüllt, Deinen lieben Sohn uns zum Heiland gesendet und in dem Schoße der Jungfrau Maria hast lassen Mensch werden. Hilf uns, dass wir solcher Deiner Liebe uns von Herzen trösten und mit wahrem Glauben, willigem Gehorsam und herzlicher Demut Dir allezeit anhängen und dienen mögen. Amen. (Hermann Haccius)

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