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2. Samuel 7,27

2. Samuel 7,27

Andachten

Auf das Titelblatt seines „Kyrie Eleison“ schrieb Beethoven, der große Tonkünstler: „Aus dem Herzen ist es gekommen, zu Herzen soll es gehen.“ Die asiatischen Russen sagen, dass ein Mensch nur zur Herbstzeit auf dem einem überaus gefährlichen See in Sibirien (Baikal) es lerne, von Herzen zu beten. (unbekannt)


Ich fragte eine junge Freundin: „Haben Sie vor Ihrer Bekehrung schon gebetet?“ Sie sagte, dass sie es nach ihrer Weise getan habe. Ich fragte weiter: „Welches ist denn der Unterschied zwischen Ihren jetzigen und Ihren früheren Gebeten?“ Sie antwortete: „Früher sagte ich meine Gebete her, jetzt meine ich sie. Damals sagte ich die Gebete, welche mich andere gelehrt hatten, aber jetzt finde ich sie in meinem Herzen.“ (Charles Haddon Spurgeon)


Wir haben guten Grund, „Eureka!“ auszurufen, wenn wir Gebete in unserem Herzen finden. Der heilige Bradford wollte nie aufhören zu beten oder zu loben, bis er fand, dass sein ganzes Herz von dieser heiligen Übung erfüllt war. Wenn es nicht in meinem Herzen ist zu beten, so muss ich beten, bis es so ist. Aber, o welche Wonne, zu Gott zu beten, wenn das Herz die mächtige Bitte hervorquellen lässt, gleich einem Geysir, der in voller Tätigkeit ist! Wie mächtig ist das Flehen, wenn die ganze Seele ein lebendiger, hungernder, erwartender Wunsch wird! (unbekannt)


Du, Herr Zebaoth, du, Gott Israels, hast das Ohr deines Knechtes geöffnet. Darum hat dein Knecht sein Herz gefunden, dass er dies Gebet zu dir betet.
Es ist freilich nicht zu leugnen, dass das Gebet, dieses geistliche Atemholen der Seele, nicht immer so recht von Statten will; es ist aber auch wahr, dass die Seele mit David wohl ihr Herz findet, um ein Gebet vor dem Herrn zu tun, welches sie selbst in Verwunderung setzt, und wovon sie sagen mag: mein Beten ist Genießen. Ergießt es sich in Worten, so sind sie die allerzärtlichsten und kindlichsten, wie sie dem Abba- und Vaternamen entsprechen; sind's Seufzer, so sind's die allerinnigsten; sind's Tränen, sie entquellen dem tiefsten Seelengrunde. Ist's Fürbitte für Andere, wie sehnsuchtsvoll; ist's Bitte, wie zutraulich; ist's Dank, wie gerührt; ist's Lob, wie herzlich. Da sieht das Glaubensauge durch Christum die offene Tempeltür bis ins Heiligtum, und an dem durch die Stangen des Gnadenthrons zurückgeschobenen Vorhang einen Vorschmack des Himmels, dessen Luft anweht und stärkt. (Gottfried Daniel Krummacher)

Predigten

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