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4. Mose 24,17

4. Mose 24,17

Andachten

Ich werde Ihn sehen, aber jetzt noch nicht, ich werde Ihn schauen, aber nicht von nahem. Es wird ein Stern aus Jakob aufgehen, und ein Zepter aus Israel aufkommen und wird zerschmettern die Fürsten der Moabiter und verstören alle Kinder Seth. Edom wird er einnehmen und Seir wird seinen Feinden unterworfen sein, Israel aber wird Sieg haben.
Also, barmherziger Gott und Vater, musste Bileam reden von zukünftigen Dingen und Sieg und Segen weissagen deinem Volke Israel. Du hattest Jakob, seinem Stammvater, den großen, unsern ersten Eltern zugesagten Trost von dem Schlangentreter, du hattest Jakobs Kindern durch den weissagenden Mund ihres Vaters die deinem Knechte Abraham gegebene gnädige Verheißung wiederholt von dem Samen, durch welchen alle Völker auf Erden gesegnet werden sollten. Wie hätte dein Wort außen bleiben können; wie deine Verheißung nicht Amen werden sollen; wie Bileam fluchen dürfen und nicht vielmehr Israel segnen müssen? Ein Stern sollte aufgehen von Jakob, zu erleuchten alle Menschen, die in diese Welt kommen. Ein König, über alle Könige groß, sollte aufkommen von Israel, des Zepter von ewiger Macht und Herrschaft wäre, zu herrschen über alle seine Feinde und sein Volk Israel selig zu machen von ihren Sünden. Doch hat Jakob an deiner Verheißung sich müssen genügen lassen in seiner Mühe und Arbeit, die er hatte auf Erden. Er hat nur als von ferne ausgeschaut nach dem Wunderstern, ob sein Glanz aufginge über die Welt. Er hat nur, doch nicht als hätte er ihn nahe, von seinem Krankenbette aus, ehe er zu seinen Vätern versammelt ward, sich gestreckt nach dem verheißenen Troste voll Verlangens mit den Worten: Herr, ich warte auf dein Heil (1 Mos. 49, 18.)! Wir aber singen fröhlich: Wie schön leuchtet uns der Morgenstern voll Gnad und Wahrheit von dem Herrn! Das danken wir deiner Gnade, o du Gott der Gnade und des Erbarmens über die Welt. Das danken wir deinem seligen Kommen in die Welt, lieber Heiland, Herr Jesu, du unser einiger und ewiger Trost. Darum mache dich auf und werde Licht; denn dein Licht kommt und die Herrlichkeit des Herrn gehet auf über dir! Aber ach, siehe doch, Finsternis bedeckt noch immer das Erdreich und Dunkel die Völker. So hilf uns, du Gott des Heils und der Hilfe, dass wir nicht als in Finsternis wandeln und noch immer als in Schatten des Todes sitzen, nun der Herr über uns aufgegangen und seine Herrlichkeit über uns erschienen ist. Erleuchte mit deinem Gnadenlichte unsre von Natur finstern Seelen, du Stern aus Jakob, du Sonne der Gerechtigkeit! Vertreibe alle Feinde, welche dir noch widerstehen, wie Schatten, du Zepter Israels! Unterwirf dir Edom und Seir und was dir sonst um uns her oder auch in uns selber entgegen ist, du König voll Macht und ewiger Ehre! Tröste aber zugleich unsre blöden Herzen, richte unsre Füße auf den Weg des Friedens und lass uns schauen dein volles Heil, hier und dort, in der Zeit und in der Ewigkeit. Amen. (Carl Gottlieb Just)

Predigten

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