Sie befinden sich hier: Andachtsbibel » Altes Testament » 4. Buch Mose » 4. Mose 11,29
Zuletzt angesehen: 2. Korinther 4,5 4. Mose 11,29

4. Mose 11,29

4. Mose 11,29

Andachten

Wollte Gott, dass alle das Volk des Herrn weissagte, und der Herr seinen Geist über sie gäbe.
Wer Christi Geist nicht hat, ist auch nicht sein; wo er aber hin kommt, da wirkt er eine deutliche, merkliche Veränderung. Man kann sagen, er hebe an zu weissagen. Freilich nicht insofern, als er anhöbe, zukünftige Dinge vorhersagen zu wollen, sondern insofern er von sich selbst und göttlichen Dingen auf eine dem Wort gemäße Weise zu reden anhebt, und zugleich andere Seelen zu Christo zu führen sucht. Da ist's denn oft auch für alte Christen eine höchst erfreuliche Sache, zu sehen und zu hören, wie der neue Wein in den alten Schlauchen rumort und arbeitet, und den Seelen selbst sind die Sachen, die in ihnen vorgehen, um so überraschender, je neuer und ungewohnter sie ihnen sind. Wie munter und mutig hört man sie der Welt, der Sünde, dem Teufel den Krieg ankündigen; was wollen sie nicht alles leiden und tun; was ist das für eine Inbrunst der Liebe, für eine Freudigkeit der Hoffnung, für eine Lebendigkeit des Glaubens, für eine Standhaftigkeit der Geduld; was für ein Licht im Worte Gottes, was für eine Einsicht ins Evangelium, was für ein Preisen der Gnade! Es gibt einen natürlichen Frühling; es gibt auch einen Frühling in der Seele, und der entsteht dann, wenn die Gnadensonne in und über derselben aufgeht, mit Heil unter ihren Flügeln. (Gottfried Daniel Krummacher)

Predigten

Diese Website verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Website stimmen Sie dem Speichern von Cookies auf Ihrem Computer zu. Außerdem bestätigen Sie, dass Sie unsere Datenschutzbestimmungen gelesen und verstanden haben. Wenn Sie nicht einverstanden sind, verlassen Sie die Website.Weitere Information
at/04/4._mose_11_29.txt · Zuletzt geändert:
Public Domain Falls nicht anders bezeichnet, ist der Inhalt dieses Wikis unter der folgenden Lizenz veröffentlicht: Public Domain