3. Mose 13,46
Andachten
So lange das Mal (des Aussatzes) an ihm ist, soll er unrein sein, allein wohnen und seine Wohnung soll außer dem Lager sein.
Der Aussätzige saß draußen, niemand durfte sich ihm nähern und er durfte zu niemand gehen. Um andere vor der Gefahr der Ansteckung zu schützen, musste er immer den warnenden Ruf „Unrein, unrein“ ertönen lassen. Seine Krankheit war ekelhaft, schmerzhaft, verzehrend und tödlich. So ist's auch mit der Sünde, und der Sünder ist seinem Gott gegenüber wie ein Aussätziger. Er ist von Gottes Gegenwart ausgeschlossen und ist tot in Übertretungen und Sünden. Gesundheit und Heiligkeit haben ihn verlassen; seine geistliche Kraft ist welk und alle Sehnen sind eingeschrumpft. Unreine Bäche fließen aus seiner Seele und machen ihn zu einem Gräuel vor Gott. Der Schatten des Todes ist auf ihn gefallen. Keines Menschen Hand kann ihn heilen; es ist kein Balsam in Gilead; es ist nirgends ein Arzt für ihn. Der Sünder ist zum Tode krank und irdische Hilfe ist machtlos. Aber einen gibt's, der durch ein Wort heilen kann. Er ist hier gegenwärtig und spricht zu jedem von uns: „Sieh mich an und sei gesund, denn ich bin Gott und außer mir ist kein Heiland.“ Wer diesen Arzt zurückweist, verdient zu sterben und sterben muss er. Wird es uns auch so gehen? Wollen wir nicht lieber von jetzt an dem Herrn Jesus glauben? (Charles Haddon Spurgeon)