1. Mose 1:14
Andachten
Und Gott sprach: Es werden Lichter an der Veste des Himmels, die da scheinen Tag und Nacht, und geben Zeichen, Zeiten, Tage und Jahre, und seien Lichter an der Veste des Himmels und scheinen auf Erden. Und es geschah also. Und Gott machte zwei große Lichter; ein großes Licht, das den Tag regiere, und ein kleines Licht, das die Nacht regiere, dazu auch Sterne. Und Gott setzte sie an die Veste des Himmels, dass sie schienen auf die Erde, und den Tag und die Nacht regierten, und schieden Licht und Finsternis. Und Gott sah, dass es gut war!
1. Mos. 1, V. 14-18:
Wären nicht die Lichter an der Veste des Himmels, die da geben Zeichen und Zeiten, Tage und Jahre, dann käme auch nicht die liebe Adventszeit mit ihren Gnadenzeichen, und nicht dem Anbruch erneuter Freude und Bundschließung. Du gehst hin unter des Himmels Veste, im schönen Sonnenlicht bei Tage, und Mond und Sterne ziehen über Deinem Haupte stille ihre Bahnen bei nächtlicher Weile, aber hörst Du auch, was Sonne, Mond und Sterne Dir verkündigen? hast Du's im Sonnenaufgang gelernt zu singen: „Die Sonne, die mir lachet, ist mein Herr Jesus Christ!?“ und im Sonnenuntergang: „Fahr' hin, ein' andere Sonne gar hell in meinem Herzen scheint!?“ und wenn der Morgenstern vor Deinem Kammerfenster funkelt, gedenkst Du des ewigen Morgensterns, der da leuchtet am dunklen Ort? Gott sah, dass es gut war, als Er die Lichter an des Himmels Veste gestellt, Gott sah, dass es für die Erde und ihre Bewohner, auch für Dich, gut war - dann aber erst ist's wirklich gut für Dich, wenn die sichtbare Welt Dir predigt von der unsichtbaren, und wenn der Sonnen-Glanz vom Aufgang Dich zieht in den Aufgang Seiner Herrlichkeit. Das ist Advent; kennst Du solchen Advent? - O, lieber himmlischer Vater! Der Du so viele, unzählige große und kleine Lichter hast aufgehen lassen an des Himmels Veste, lass über uns aufgehen Dein allergrößtes Licht in Christo Jesu unserm Herrn! (N. Fries)