Und zu Benjamin sprach er: Der, den der Herr lieb hat wird sicher bei Ihm wohnen; und der Herr wird ihn den ganzen Tag lang bedecken und er wird zwischen seinen Schultern wohnen.
Ja, es gibt keine Sicherheit wie die, welche aus dem Wohnen in der Nähe Gottes kommt. Für die, welche Ihm am liebsten sind, kann der Herr keinen sichereren und geschützteren Platz finden. O Herr, lass mich immer unter Deinem Schatten bleiben, nahe bei Deiner verwundeten Seite. Näher und näher möchte ich zu Dir kommen, mein Herr; und wenn ich einmal Dir besonders nahe bin, so möchte ich da auf ewig bleiben.
Was für eine Bedeckung ist es, die der Herr seinem Erwählten gibt! Nicht ein schönes Dach soll ihn bedecken, noch ein bombenfestes Gewölbe, nicht einmal eines Engels Flügel, sondern Jahwe selber. Nichts kann uns treffen, wenn wir so bedeckt sind. Diese Bedeckung will der Herr uns den ganzen Tag lang gewähren, wie lang der Tag auch sei. Herr, lass mich am heutigen Tag in fühlbarer Weise unter diesem Baldachin der Liebe, diesem Gezelt unumschränkter Macht bleiben.
Ist der Sinn des dritten Satzes der, dass der Herr in seinem Tempel unter den Bergen Benjamins wohnen wollte, oder dass der Herr da sein wollte, wo Benjamins Last sein würde; oder ist es der, dass wir auf den Schultern des Ewigen getragen werden? In jedem Fall ist der Herr die Stütze und die Stärke seiner Heiligen. Herr, lass mich stets Deiner Hilfe mich erfreuen und dann werden meine Arme genügend für mich sein. (Charles Haddon Spurgeon)