Diese Seite ist nicht editierbar. Sie können den Quelltext sehen, jedoch nicht verändern. Kontaktieren Sie den Administrator, wenn Sie glauben, dass hier ein Fehler vorliegt. ======1. Thessalonicher 4,7 ====== =====Andachten===== **Gott hat uns nicht berufen zur Unreinigkeit, sondern zur Heiligung.**\\ Wenn Gott uns nicht zur Unreinigkeit, sondern zur Heiligung berufen hat, so kann uns das hoch erfreuen. Denn wir sehen daraus, dass wir eine herrliche Bestimmung haben. Nicht dazu sind wir berufen, dass wir in dem Staube der Sünde ohnmächtig liegen bleiben; nicht dazu sind wir berufen, dass der Schmutz der Missetaten uns fortwährend ankleben und uns unrein machen soll. Nein, dazu sind wir berufen, dass wir immer weiter kommen in der Heiligkeit und Reinheit, dass wir immer mehr die Sünde abschütteln. Es kann uns wohl erheben, dass wir zum Sieg über die Sünde berufen sind als Gottes Kinder und Eigentum. So hoch aber das Wort uns hebt, so tief kann es uns auch betrüben. Es ist doch ein gar ernstes Ding, dass wir zur Heiligung berufen sind; und es weckt doch gewaltig auf, wenn wir hören: „Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig, der Herr, euer Gott.“ Dieser Ruf kann uns deshalb so tief betrüben, weil unser Gewissen es uns mit Zittern sagt: Du bist nicht heilig! Wer den Weg der Heiligung wirklich gehen will, der merkt auf Schritt und Tritt, wie so sehr oft die Sünde siegt und nicht die Reinigkeit. Darüber wird das Herz betrübt und klagt, dass wir noch so weit von unsrer Bestimmung entfernt sind. Täglich fühlt der Christ, was ihm fehlt, und spricht: „Nicht, dass ich es schon ergriffen hätte, oder schon vollkommen sei.“ Immer wieder muss er Vergebung suchen. Beim Klagen allein soll es aber nicht bleiben. Wer ein Gottesmensch sein will, der lässt sich durch den Ruf zur Heiligung auch vorwärts treiben zu neuer Arbeit. Das Gotteslamm, das jetzt zur Schlachtbank hingeht, ruft dir ins Herz hinein: Folge mir nach! Und wenn das Gotteslamm dein Heiland ist, dann trachtest du mit aller Macht nach einem heiligen Leben und sprichst mit dem Apostel Paulus: „Ich jage ihm nach, ob ich es auch ergreifen möchte, nachdem ich von Christo Jesu ergriffen bin.“ Lasst uns beten: In der Frühe dieses Tages treten wir vor Dein Angesicht, Du heiliger und gerechter Gott, und danken Dir, dass Du in dieser Nacht Dein Auge über uns offen gehalten und nicht zugelassen hast, dass uns Schaden und Unfall verletze. Nun kommt an diesem Sonntagmorgen Dein Ruf, der uns zur Heiligung treiben möchte. Herr, habe Dank, dass Du uns so hoch heben und zu Dir hin führen willst. Aber wir klagen Dir, dass wir in der Arbeit der Heiligung so schwach sind, und dass die Unreinigkeit uns oft besiegt. Vergib uns Das um Deines lieben Sohnes willen, der für uns gestorben ist, und lass uns wieder neu anfangen, an unserm Herzen zu arbeiten. Herr, hilf Du uns. Amen.. (Wilhelm Hunzinger) =====Predigten===== {{tag>Hunzinger_Wilhelm_Andachten}}