Diese Seite ist nicht editierbar. Sie können den Quelltext sehen, jedoch nicht verändern. Kontaktieren Sie den Administrator, wenn Sie glauben, dass hier ein Fehler vorliegt. ====== Jesaja 57,19====== =====Andachten===== **“Ich will Frucht der Lippen schaffen, die da predigen: Friede, Friede! beides denen in der Ferne, und denen in der Nähe, spricht der HErr, und will sie heilen.“**\\ Also in der Nähe und Ferne, überall soll der Ruf erschallen: Friede, Friede! Das lautet anders als wie jener Missionar in Basel seine Predigt anfing, wie wir kürzlich bemerkten, nämlich: „Krieg, Krieg!“ Der Krieg ist wohl noch, aber der Krieg hört auf, und der Friede kommt; und der hört nicht mehr auf. Also es wird eine Zeit kommen, da alles den Mund auftun muss, besonders die Pfarrer und predigen: „Friede, Friede!“ Das hat eigentlich schon mit Johannes begonnen. Denn das Himmelreich, auf das Er die Leute hinweist, ist der Frieden, und das Evangelium predigen heißt, Frieden predigen und den Leuten sagen: Gehet ein auf die Friedensbedingungen! O, wenn es einmal so ist, dass Friede ist durch die ganze Schöpfung und aller Krieg fertig, aller Kampf aufgehoben und alles jauchzt: Der HErr ist König! wie wohl wird's einem dann sein! Aber das andere kommt noch dazu: Ich will sie heilen,“ dass man also heil ist nach Leib und Seele; aller Sturm, alles Weh weg, und überall Friede und Freude. O, wie lang bleibt's aus! Aber man hat eben noch nicht lang drauf gewirkt, sondern hat immer gedacht: „Komm' es, wann's kommt; werde es, wie's will“, und hat nicht genug auf die verheißene Friedenszeit geblickt. Man kann also eigentlich nicht sagen, man müsse lang warten; denn man hat gar nicht gewartet. Aber denen, die in der Sache drin stehen, will's lang werden, besonders wenn sie meinen, sie hätten einen Sieg erfochten, und es kommt dann wieder anders. Da müssen wir eben warten. Endlich aber kommt doch der große Friedenfürst. (Christoph Blumhardt) =====Predigten===== {{tag>Blumhardt_Christoph_Andachten}}