Diese Seite ist nicht editierbar. Sie können den Quelltext sehen, jedoch nicht verändern. Kontaktieren Sie den Administrator, wenn Sie glauben, dass hier ein Fehler vorliegt. ====== Jesaja 52,6====== =====Andachten===== **“Mein Volk soll meinen Namen kennen zu derselbigen Zeit; denn siehe, Ich will selbst reden.“**\\ Also Sein Volk soll Seinen Namen kennen. Wann? „Zu derselbigen Zeit“. Was ist jetzt das für eine Zeit? Häufig hat man es auf die erste Ankunft Christi bezogen. Allein Sein Volk hat damals den Namen des HErrn vielmehr verkannt, statt gekannt, sonst hätten sie mit Christo anders verfahren müssen. Es ist vielmehr eine große Zukunftszeit gemeint; und da fragt sich's nur: Ist diese Zeit vergessen, oder gilt sie noch? Vergessen ist diese Zeit noch nicht, sie wird kommen, und nach dem Wort muss sie kommen, und wir können nicht anders, als hoffen, sie werde bald kommen. Aber da stutzt man wieder und denkt, das sei nie und nimmer möglich, dass das heutige Israel, d. h. das Volk, nicht nur einzelne, zu einer solchen Geisteshöhe wieder gebracht werden soll. Natürlich Sein Volk ist jetzt auch größer. Denn es sind alle, die durch Christum ins Volk Gottes eingepfropft sind, auch mit gemeint. O, große Zeit, die da verkündigt ist! Jetzt fragt sich's, wie soll's werden? Da heißt's: „Ich will selbst reden.“ Zuerst haben. die Propheten, dann die Apostel geredet, jetzt reden die Pfarrer. Aber unser Reden scheint eben nicht viel zu sein. Darum wird Gott eine Zeit kommen lassen, da Er selbst reden wird. Das tut Er durch Zeichen und Wunder. Wenn Dinge geschehen, wie die im Alten Testament vorkommenden, dann passt jeder Jude auf, dann kann man sie bald um den Finger wickeln. Nun, ich warte nur einmal auf das erste Zeichen von Gott. Das ist das nächste, das ich erwarte. Der HErr aber ist treu und wahrhaftig, und einmal muss Er kommen, und wenn man mit Sehnsucht drauf wartet, so eilt Er auch. (Christoph Blumhardt) =====Predigten===== {{tag>Blumhardt_Christoph_Andachten}}