Diese Seite ist nicht editierbar. Sie können den Quelltext sehen, jedoch nicht verändern. Kontaktieren Sie den Administrator, wenn Sie glauben, dass hier ein Fehler vorliegt. ====== Jesaja 11,2====== =====Andachten===== **“Auf Ihm wird ruhen der Geist des HErrn, der Geist der Weisheit und des Verstandes, der Geist des Rats und der Stärke, der Geist der Erkenntnis und der Furcht des HErrn.“**\\ Von der Rute und dem Zweig aus der Wurzel Isai ist hier die Rede, nämlich vom zukünftigen Knecht des HErrn, dem endlich gekommenen Heiland JEsu Christo. Auf Ihm sollte ruhen der Geist des HErrn. Denn in Ihm wohnte ja die Fülle der Gottheit leibhaftig (Kol. 2, 9). Auf Niemand sonst in der Welt konnte die Fülle der Gottheit ruhen so, dass sie den Menschen ganz und gar durchdrungen hätte, und nichts anderes, denn Göttliches, in ihm gewesen wäre. Der HErr JEsus steht daher einzig da bis auf den heutigen Tag, als der alleinige, auf welchem der Geist des HErrn ruhte in seiner ganzen Fülle und ohne Maß. Diese Einzigkeit müssen wir uns recht vorstellen und die Wichtigkeit erkennen, die darin liegt, endlich Einen zu haben auf Erden, Einen aus unsrer Mitte, auf dem wirklich der Geist des HErrn ruhte, und so, dass gar nichts anderes, nichts von der Finsternis in Ihm blieb oder ein verborgenes Nestchen in Ihm hatte, wie das bei uns ist und selbst in der ersten apostolischen Zeit es war, wo wohl der Geist des HErrn auf die Leute fiel, aber das Finstere in ihnen mehr nur ins Eck hinum stauchte, statt es ganz zu entfernen. Da hat nun das ins Eck Gestoßene allmählich wieder eine große Macht bekommen, so dass viel geschehen muss, bis der Geist Gottes es gewinnt. Darum sollte unser beständiges Bitten sein, dass dieser Eine, der den Heiligen Geist hat, es so machte, dass alle Finsternis immer mehr ausgetrieben wird aus der Menschenwelt und nur Sein Geist die Leute regiert. Dann wären wir aber Leute! (Christoph Blumhardt) ---- **“Auf Ihm wird ruhen der Geist des Herrn, der Geist der Weisheit und des Verstandes, der Geist des Rechts und der Stärke, der Geist der Erkenntnis und der Furcht des HErrn.“**\\ Dieser Geist des HErrn ruht auf dem Einen, dem Knecht des HErrn, unserem Heilande Jesu Christo, damit er von Ihm aus auch auf Seine Brüder überginge, die an Ihn glauben, und zuletzt auf alles Fleisch. Durch Sein bitteres Leiden und Sterben hat Er ein Recht auch in dieser Hinsicht auf Alle erworben. Wenn der Geist der Finsternis einmal ausgetrieben ist aus den Leuten, dann kann der HErr mit Seinem Geist kommen; also fürs erste mit dem Geiste der Weisheit und des Verstandes. Der geht uns sehr ab, und den könnten wir alle brauchen, wir arme, blinde, kurzsichtige Leute! Ferner kommt dann der Geist des Rats und der Stärke, dass wir uns in göttlicher Weise unter einander raten und helfen können. In wie viel ratlosen und hilflosen Lagen sind doch viele Tausende! O wie sehnt man sich nach dem Geist von Oben, der diesen Trost bringt! Wie geht endlich der Geist der Erkenntnis und Furcht des HErrn den Leuten ab! Wenn nur wieder eine heilige Empfindung in uns erwachte beim Nennen des Namens des HErrn, was wäre doch das eine Gnade! Nun wir hoffen und haben auch Grund zu hoffen, der HErr werde nicht mehr zu lange verziehen bis Er den Geist gibt, wie Er verheißen ist. In dem, dass der HErr JEsus diesen Geist hat, liegt unsere stärkste Bürgschaft für unsere Hoffnung, dass Er nicht ruhen wird, auch Seinen Brüdern auf Erden damit zu helfen. Kommt dieser Geist einmal, ja dann ist geholfen! (Christoph Blumhardt) =====Predigten===== {{tag>Blumhardt_Christoph_Andachten}}