Diese Seite ist nicht editierbar. Sie können den Quelltext sehen, jedoch nicht verändern. Kontaktieren Sie den Administrator, wenn Sie glauben, dass hier ein Fehler vorliegt. ======5. Mose 28,12====== =====Andachten===== **Der Herr wird dir seinen guten Schatz auftun.**\\ Die bezieht sich zuerst auf den Regen. Der Herr wird diesen zu seiner Zeit geben. Regen ist das Sinnbild aller der himmlischen Erquickungen, die der Herr seinem Volk verleihen will. O, dass wir einen reichlichen Schauer hätten, des Herrn Erbteil zu erfrischen! Wir scheinen zu denken, Gottes Schatz könne nur durch einen großen Propheten wie Elia aufgetan werden, aber es ist nicht so, denn diese Verheißung gilt allen Treuen in Israel und in der Tat, jedem einzelnen von ihnen. O, gläubiger Freund, „der Herr wird dir seinen guten Schatz auftun.“ Auch du kannst den Himmel aufgetan sehen und mit deiner Hand hineingreifen und dein Teil herausnehmen, ja, und ein Teil für all deine Brüder um dich her. Bitte, was du willst, und es soll dir nicht versagt werden, wenn du in Christo bleibest und seine Worte in dir bleiben. Bis jetzt hast du noch nicht alle Schätze deines Herrn gekannt, aber Er wird sie deinem Verständnis öffnen. Gewiss, du hast noch nicht die Fülle seiner Bundesreichtümer genossen, aber Er will dein Herz in seine Liebe hineinleiten und Jesum in dir offenbaren. Nur der Herr selber kann dies für dich tun; aber hier ist seine Verheißung und wenn du fleißig auf seine Stimme merkst und seinem Willen gehorchst, so sollen seine Reichtümer in der Herrlichkeit durch Jesum Christum dein sein. (Charles Haddon Spurgeon) ---- „**Der HErr wird dir Seinen guten Schatz auftun.**“\\ Es ist hier Israel angeredet. Wenn es der Stimme des HErrn, seines Gottes, gehorcht und in Seinen Geboten wandelt, so will der HErr ihm Seinen guten Schatz auftun. Wir müssen das nun auch für uns so nehmen. Wir werden auf- und angenommen vom HErrn; dann sind wir bei Ihn. Halten wir uns gut, dann wird Er täglich mehr Seinen Schatz auftun, bis Er endlich den ganzen Himmel auftut; dann haben wir alles. Wir haben schon eine Freude, wenn wir nur den HErrn im Himmel als einen solchen wissen, der etwas gibt. Das glauben die Heiden nicht, auch viele Christen nicht. Es ist aber so schön, einen Heiland im Himmel wissen, der Seinen Kindern auch manchmal ein Gutschen((Bonbon)) herunterschickt. Da müssen wir's machen, wie meine kleinen Enkelein. Da sagt oft eins: „Ich geh' zum Großpapa“, und dann heißt's bei den anderen gleich: „Ich auch; ich auch!“ Warum? Weil sie ein Gutschen von ihm holen wollen. So dürfen wir auch zum Heiland kommen und ein Gutschen holen, ein Gutes, eine Gnade, eine Freundlichkeit. Wenn auch jetzt Seine Freundlichkeit nur so heruntertröpfelt, zuletzt geht der Himmel auf, und kommt Seine Gnadenfülle über uns in Strömen. Namentlich dürfen wir auch in Beichte und Abendmahl uns beim Heiland was holen. Stellen wir uns nur recht kindlich zu Ihm, dass Er uns immer etwas geben kann. (Christoph Blumhardt) =====Predigten===== {{tag>Spurgeon_Charles_Andachten Blumhardt_Christoph_Andachten}}